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Samtgemeinde Niedernwöhren Bad: Verein stellt Betrieb infrage
Schaumburg Niedernwöhren Samtgemeinde Niedernwöhren Bad: Verein stellt Betrieb infrage
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13:54 26.11.2014
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Samtgemeinde Niedernwöhren

Samtgemeinde Niedernwöhren. Dies hat Rolf Wöbbeking, Vorsitzender des Fördervereins, in einer Stellungnahme im Namen des Vorstands formuliert. „Wir bitten um Verständnis, dass wir ohne eine klare und verbindliche Sanierungsentscheidung die Betriebsführungsaufgaben nicht weiter übernehmen können“, schreibt Wöbbeking. Dies sage der Vorstand auch mit Blick auf die „weiter ansteigenden Technik- und Hygienerisiken“. Diese Risiken ließen laut Vorsitzendem ein „Weiter-so“ nicht zu.

Der Förderverein bedauere, dass es ihm trotz kooperativer Mitarbeit bei der „Entwicklung des Zukunftsprojektes“ und trotz der Bereitschaft des Vereins zur Übernahme der langfristigen Betreiberverantwortung nicht gelungen sei, die grundsätzliche Zustimmung des Rates zu erreichen. Der politische, gesellschaftliche und soziale Wert der Badewonne finde somit keine Anerkennung. Von besonderer Bedeutung ist für den Fördervereinsvorstand, dass sich die „Mehrheitsfraktion erstmalig öffentlich für die Schließung des Bades ausgesprochen hat“.

Damit werde die langjährige Arbeit des Vereins und die hohe Besucherzahl, die der Vorsitzende mit 50000 jährlich angibt, „ignoriert und politisch als wertlos eingestuft“, meint Wöbbeking und weiter: „Aber 50000 Besucher können nicht irren, wenn sie sagen: ,Badewonne tut gut‘ und ,Badewonne muss unbedingt bleiben‘.“

Deshalb zeigt sich der Verein „sehr enttäuscht“ von der Entscheidung des Samtgemeinderates. Und diese sei auch bitter für die Kunden und alle, die sich seit vielen Jahren für den Erhalt der Badewonne, einem „strategisch wertvollen und zukunftsweisenden Gesundheitsprojekt“, eingesetzt haben. Die Chance auf ein wirkliches Zukunftsprojekt bleibe ungenutzt, kritisiert Wöbbeking. „Hoffentlich nicht endgültig“, mahnt er. bab

Dass die Zukunft der Badewonne immer noch offen ist, macht einige Politiker ratlos. Mitglieder von SPD und die WGN hatten gegen das Konzept gestimmt. Am Ende gab es ein Patt. CDU/WGN-Sprecher Ernst Führing fordert von der SPD jetzt einen „umsetzbaren Vorschlag“.

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