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Badewonne: Hoffnung auf politische Lösung

Samtgemeinde Niedernwöhren Badewonne: Hoffnung auf politische Lösung

Die Unterstützer der Badewonne haben entschieden, vorerst keinen neuen Entwurf für ein Bürgerbegehren einzureichen. Angetrieben durch neue Hoffnung auf eine politische Lösung. Ist dieser Optimismus berechtigt? Die Fraktionssprecher aus dem Samtgemeinderat äußern sich zurückhaltend.

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Samtgemeinde Niedernwöhren. Ernst Führing (CDU-WGN-Gruppe) spricht von einem „tragfähigen Vorschlag“, der sich derzeit in der Prüfung befinde. Ob die SPD-Mehrheitsfraktion im Samtgemeinderat selbst bei einem positiven Ausgang der Prüfung ihre Meinung ändern werde, könne er nicht sagen. Führing betont, dass die CDU-Fraktion zu ihrer 2012 beschlossenen Haltung, „jährlich bis zu 100 000 Euro als Zuschuss für das Hallenbad zu akzeptieren“, auch weiterhin stehe. „Zu den Mitgliedern der CDU-Fraktion kann der Bürger also kein Vertrauen verloren haben“, meint er. Die genannte Zuschusshöhe wäre haushaltstechnisch auch nachweislich zu „verkraften“. Den Initiatoren des Bürgerbegehrens könne er nur danken, „dass sie, solange der Vorschlag in der Prüfung ist, keinen weiteren Antrag stellen wollen“.
Dagmar Kretschmer (Grüne) denkt, dass nun „ein guter Zeitpunkt für Gespräche der Politik über die Badewonne“ sei. „Vielleicht haben die eingereichten Bürgerbegehren deutlich gemacht, wie wichtig vielen Bürgern die Badewonne ist“, sagt sie. Eine politische Lösung wäre aus ihrer Sicht weiter wünschenswert. „Im Augenblick kann ich jedoch wirklich noch nicht einschätzen, ob die Hoffnung auf Rettung der Badewonne berechtigt ist.“
Gerd Wischhöfer (SPD) findet, die Gespräche zwischen Vertretern des Rates, der Verwaltung und den Bürgerbegehrern „verlaufen in einer sehr guten Atmosphäre und haben das Ziel, eine gemeinsame Lösung zur Badewonne zu erreichen“. Es sei sehr wichtig, dass beide Seiten „miteinander reden, sich dadurch auch besser kennenlernen und unvoreingenommen an die Sache rangehen“. Er habe in diesen Gesprächen „kein Druckmittel gesehen, sondern einzig den Wunsch, zu einer realistischen Lösung der Situation zu kommen“. Und in dieser Hinsicht ist er optimistisch: „Da sehe ich alle Beteiligten auf einem guten Weg.“ Mit Blick auf den aktuellen Stand der Gespräche hält er es nur für richtig, den Antrag auf Durchführung des Bürgerbegehrens nicht erneut der Samtgemeinde Niedernwöhren zur Entscheidung vorzulegen, „da dadurch wieder ein Zeitdruck entsteht, der dem Prozess nicht förderlich wäre“. kil

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