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Badewonne: Planungen können beginnen

Viel Verantwortung, wenig Spielraum Badewonne: Planungen können beginnen

Gerettet ist die Badewonne mit dem Votum für die Übergabe an den Förderverein noch längst nicht. Aber jetzt hat der Förderverein des Nordsehler Hallenbades endlich den politischen Rückhalt, um ein konkretes Konzept für die Sanierung und den Betrieb des Bades zu erarbeiten.

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Archivbild

Nordsehl. Bis zum 31. März, so ist es in den Vertragsverhandlungen bestimmt worden, hat der Verein nun Zeit, die Maßgaben umzusetzen. So lange wird nach Angaben von Samtgemeindechef Marc Busse auch kein Vertrag unterzeichnet werden.

Rolf Wöbbeking, Vorsitzender des Fördervereins, gibt an, dass die Planungsgruppe Anfang Januar ihre Arbeit aufnehmen werde. Waren die bisherigen Konzepte eher abstrakt, soll jetzt mithilfe von Fachleuten ein konkreter Kosten- und Wirtschaftsplan erstellt werden. Dabei müssten alle Vorbehalte ausgeräumt werden.

Steht der Plan – das kann Wochen oder Monate dauern – werden die Mitglieder des Fördervereins intern darüber abstimmen. Wöbbeking glaubt, dass das Konzept durchgehen wird. Außerdem wird die Samtgemeinde erneut ein Auge darauf werfen, und schließlich der Landkreis, der den Kredit, den die Samtgemeinde für den Förderverein aufnehmen würde, genehmigen muss, erklärt Busse.

Wöbbeking freut sich über das politische Ja zur Badewonne, könne aber auch die Sorgen der „Nein-Sager“ verstehen. Schließlich müsse das Bad langfristig finanziell tragbar sein. „Das ist eine Herausforderung.“ Bei zwei Enthaltungen und neun Nein-Stimmen sprachen sich elf Politiker für die Übergabe des Bades aus. Wöbbeking betrachtet das als Ermutigung, aber auch als Aufforderung, jetzt besonders sorgfältig zu arbeiten.

Das Bürgerbegehren ist nun nicht mehr nötig. Initiatorin Carla Eickmann: „Die Badewonne hat in den letzten Jahren sehr unter der fehlenden Aussage des Rates gelitten.“ Für die Bürger sei es nun äußerst positiv, die Politik als handlungsfähiges Gremium zu erleben. Bei aller Erleichterung über die politische Entscheidung ist sie sich bewusst: „Der weitere Weg für die Sanierung der Badewonne wird nicht leicht werden.“ Denn bei den Vertragsverhandlungen sei man auf alle Bedenken aus dem Rat eingegangen. Nun trage der Verein eine sehr große Verantwortung, habe aber zugleich einen sehr kleinen Handlungsspielraum.

Ab dem 4. Januar ist die Badewonne wieder geöffnet.  kil

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