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Badewonnen-Fans setzen Politik unter Druck

Samtgemeinde Niedernwöhren Badewonnen-Fans setzen Politik unter Druck

Die Badewonnen-Befürworter sehen keinen sachlichen Grund mehr, „jetzt noch das Projekt Sanierung der Badewonne aufzuhalten“ und die Übernahme des Hallenbades durch den Förderverein abzulehnen.

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Samtgemeinde Niedernwöhren. „Wir setzen auf Sieg der Vernunft“, schreiben Carla Eickmann und Dagmar Kretschmer, die auch Ratsfrau für Bündnis90/Die Grünen ist, in einer Stellungnahme. Eickmann und Kretschmer waren auch die treibenden Kräfte bei dem Bürgerbegehren, das sie weiter betreiben wollen, wenn es zu keiner Einigung kommt. „Wir kommen zur Ratssitzung“, kündigen die Badewonnen-Fans an, „und schauen, wie unsere Vertreter dort abstimmen.“

Laut Eickmann und Kretschmer habe es in Politik und Verwaltung „noch Irritationen zum Risiko für die Samtgemeinde“ gegeben. Deren Sorgen seien aber in der Konzeption berücksichtigt, denn „der Kredit der Samtgemeinde soll erst nach ausreichender Vorplanung eingelöst werden“. Nach Meinung der Wortführerinnen berge das ausgehandelte Vorgehen „kein unkalkulierbares Risiko“. „Wir erwarten nun von der Politik ein Minimum an Verbindlichkeit“, fordern sie in dem Brief an die „Freundinnen und Freunde der Badewonne“. Das Bürgerbegehren werde ansonsten wieder „wachgeküsst“ und die Badewonne zentrales Thema der Kommunalwahl.

Dennoch drücken Eickmann und Kretschmer ihre Hoffnung auf eine Lösung aus, um umgehend mit der Planung beginnen zu können. Denn in der Zwischenzeit sei auch der Förderverein aktiv gewesen und habe „einen neuen tatkräftigen Vorstand gewählt und eine Planungsgruppe mit Vollprofis eingesetzt“.

Die entsprechende Mitgliederversammlung ist allerdings wieder ohne Beteiligung der Öffentlichkeit über die Bühne gegangen. Pressevertreter waren nicht eingeladen. Allerdings hat die neu gewählte Verantwortliche für den Bereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Ute Held, eine Pressemitteilung formuliert. Demnach haben die 40 anwesenden Mitglieder Rolf Wöbbeking erneut zum Vorsitzenden gewählt. Stellvertreter wurde Ingo Brauns, der Experte für Energiemanagement sei und sein Know-how in die Sanierung einbringen könne. Hans Herbst habe das Finanz- und Vertragsmanagement übernommen. bab

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