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Bürger sollen Schlamassel nicht ausbaden

Badewonne Bürger sollen Schlamassel nicht ausbaden

Die Vorsitzenden der großen Fraktionen im Niedernwöhrener Samtgemeinderat halten es für fragwürdig, die Zukunft der Badewonne durch ein Bürgerbegehren entscheiden zu lassen.

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Samtgemeinde Niedernwöhren. Ratsfrau Dagmar Kretschmer (Bündnis 90/Die Grünen) hatte zusammen mit Carla Eickmann, Mitglied des Fördervereins Badewonne, den Vorstoß zu einem Bürgerentscheid gewagt und bei einer Veranstaltung mit rund 100 Bürgern darüber informiert.

 „Im Moment ist das noch nicht aktuell“, beurteilt SPD-Vorsitzender Gerd Wischhöfer das Mittel des Bürgerbegehrens. Es sei deutlich verfrüht, jetzt zu diesem Mittel zu greifen. Während Wischhöfer der Ruf nach Einbeziehung der Bürger zu früh kommt, meint CDU/WGN-Sprecher Ernst Führing, dass es dafür zu spät sei. „Wir diskutieren schon seit 2012, dann hätten wir eher zu diesem Mittel greifen müssen.“

 Wischhöfer und Führing wollen zudem die festgefahrene Situation, die inzwischen entstanden ist, nicht auf den Bürger abwälzen. „In erster Linie sind die Politiker gefragt, eine Entscheidung herbeizuführen“, sagt Wischhöfer, dafür seien die Ratsvertreter gewählt. Auch Führing sieht die Politiker in der Pflicht. Der Bürgerentscheid sei weder der Königs- noch der Lösungsweg. Der Schlamassel, der entstanden ist, müsse von Politikern auch ausgebadet werden.

 „Wir müssen den kleinsten gemeinsamen Nenner finden“, wünscht sich der CDU-Sprecher eine Einigung der Fraktionen. Dieser Nenner könnte unter Umständen die Sanierung des Bades in seiner derzeitigen Größe sein. Über diese Variante sei noch nicht detailliert gesprochen worden, sagt Wischhöfer. „Dies war bisher auch nicht unser Arbeitsauftrag“, obwohl die SPD bereits gefragt habe, „warum nicht über die Sanierung als Einzelbad nachgedacht wird“.

 „Wir haben die Verwaltung aufgefordert, noch einmal zu prüfen, was eine Sanierung kosten würde“, berichtet Führing. Dem sei diese auch nachgekommen und die Ergebnisse werden am 14. Januar vorgelegt. Dann könne bei den anstehenden Haushaltsberatungen die Chance bestehen, dass der Rat sich auf eine einfache Sanierung einigt.

bab

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