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Bürgerbegehren wird vorbereitet

Rettung der Badewonne: Gruppe feilt noch an der Formulierung Bürgerbegehren wird vorbereitet

Das Bürgerbegehren zum Erhalt der Badewonne in Nordsehl ist in Planung. „Wir sind fest entschlossen“, macht Dagmar Kretschmer deutlich. Gemeinsam mit Carla Eickmann, Mitglied des Fördervereins Badewonne, hat sie die Rettung des Hallenbades ins Rollen gebracht. Man habe die vielen Anregungen aus der Bürgerinformationsveranstaltung Mitte Dezember aufgenommen und sei nun dabei, sie in das Bürgerbegehren einzuarbeiten.

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Samtgemeinde Niedernwöhren. . Derzeit feile die Gruppe noch an der richtigen Formulierung, die dann später Gegenstand der endgültigen Abstimmung sein soll. Hilfe bekommt die Gruppe dabei vom Verein Mehr Demokratie Niedersachsen/Bremen. Außerdem würden die Bürger, die daran mitarbeiten wollen, eingebunden, betont Kretschmer, die als Sprecherin der Grünen im Samtgemeinderat vertreten ist. Schließlich soll das Bürgerbegehren „nicht so eine Luftnummer“ werden, sagt sie. Es gehe darum, ein venünftiges und bezahlbares Konzept für die Zukunft der Badewonne zu entwerfen. In dieser Sache arbeite die Gruppe auch eng mit dem Förderverein Badewonne zusammen.

Ob am Ende die von Kretschmer favourisierte Zwei-Bad-Lösung zur Abstimmung stehen wird oder eine andere „realisierbare“ Variante – das sei noch offen. Um eine Sanierung komme man aber auf keinen Fall drumherum, das sollte allen klar sein, meint die Grünen-Politikerin.

Wenn es gut läuft, soll der Text für das Bürgerbegehren, der dann an die Samtgemeinde geleitet wird, noch im Januar ausgearbeitet sein. Dann müssen zunächst 700 Einwohner dafür stimmen, das Bürgerbegehren zu unterstützen. Erst dann, wird es eine Abstimmung geben, in der der Erhalt der Badewonne, inklusive Konzept für die Weiterführung zur Wahl stehen.

Die positive Resonanz habe gezeigt, dass die Einbindung der Einwohner der richtige Schritt sei, meint Kretschmer. Natürlich sollte man nicht gleich bei jedem „Pillepalle“ ein Bürgerbegehren anzetteln. Aber in diesem Fall ist sich die Ratsfrau sicher: Die Badewonne ist absolut rettenswert“. Selbst, wenn die Politiker – und das hält Kretschmer für wahrscheinlich – die Badewonne dicht machen, bevor das Bürgerbegehren steht, wollen die „Retter“ der Hallenbades weiter kämpfen.

kil

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