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Bürgermeisterin beklagt Halbwahrheiten

Aufregung um Faltblatt Bürgermeisterin beklagt Halbwahrheiten

Die stellvertretende Samtgemeindebürgermeisterin Sabine Druschke (SPD) hat noch einmal klargestellt, dass sich die Situation beim Seniorennachmittag der Samtgemeinde etwas anders zugetragen hat, als bisher von den unterschiedlichen Protagonisten dargestellt.

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Samtgemeinde Niedernwöhren (bab). Die Badewonnen-Unterstützer hatten kritisiert, dass sie ihre Faltblätter mit Informationen zu den Kursen im Nordsehler Hallenbad nicht auslegen durften. Wie Druschke nun erklärt, seien die Flyer der Gruppe aber nicht verboten oder vernichtet, sondern an einen anderen Platz gelegt worden. Druschke ärgert, dass die erstmals vom Seniorenbeirat „mit viel Liebe zum Detail“ organisierte Veranstaltung durch die Aufregung um das Faltblatt in den Hintergrund gerückt ist.
Sie bestätigt, dass es im Vorfeld nach Absprache mit Samtgemeindebürgermeister Marc Busse die Regelung gegeben habe, auf den Tischen keine Werbung für bestimmte Aktivitäten zuzulassen. Dies sei der Badewonneninitiative auch mitgeteilt worden. „Als wir um 14 Uhr kamen, lagen die Flyer dann doch auf den Tischen“, schildert Druschke die Situation. Die Initiative habe sich über die Regelung hinweggesetzt. Die Faltblätter seien dann eingesammelt und auf einem Tisch am Ausgang des Raumes in der Gaststätte Bruns ausgelegt worden, sodass sich jeder Interessierte ein Exemplar habe mitnehmen können.
Druschke betont, dass der Seniorenbeirat für die rund 200 Gäste einen „rundum gelungenen Nachmittag“ auf die Beine gestellt habe, der sich über drei Stunden erstreckt habe. Deshalb möchte sie sich für dieses Engagement bei allen Beteiligten bedanken. „Aus diesem Grund finde ich es sehr schade, dass die gelungene Veranstaltung nur mit Halbwahrheiten über die Auslegung von Flyern durch die Badewonnenbefürworter in der Presse erwähnt und die eigentliche Veranstaltung in den Hintergrund gerückt wird“, schreibt Druschke. „Das gleiche gilt für die Arbeit der ehrenamtlichen Ratsmitglieder und der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die wirklich gute Arbeit in ihren Gemeinden und in der Samtgemeinde leisten und inzwischen nur noch auf die Badewonne reduziert werden.“
Für die Bürgerinitiative zum Erhalt der Badewonne ist die Sache erledigt. Bei ihrem Treffen in der vergangenen Woche hatten die Mitglieder noch über das Thema diskutiert und sich geeinigt, es ad acta zu legen, um die Wogen zu glätten.

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