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Bürgermeisterwahl und Entscheidung zu „Badewonne“ oben auf der Agenda

Samtgemeinde Nirdernwöhren / Ausblick Bürgermeisterwahl und Entscheidung zu „Badewonne“ oben auf der Agenda

Für Fritz Anke, den noch amtierenden Bürgermeister der Samtgemeinde Niedernwöhren, ist die Wahl seines Nachfolgers am 20. Januar eine der wichtigsten Marksteine des kommenden Jahres. „Damit sind auch personelle Veränderungen im Haus verbunden“, erklärt er im Hinblick darauf, dass bei einem entsprechenden Wahlergebnis die Stellen des allgemeinen Vertreters des Samtgemeindebürgermeisters oder des Kämmerers neu besetzt werden müssten.

Samtgemeinde Niedernwöhren (bes). Ankes Nachfolger muss dann nach Angaben des derzeitigen Amtsinhabers auch gleich einige wichtige Dinge auf den Weg bringen; „Für Mitte Februar sind die Klausurtagung und die Haushaltsberatungen anvisiert“, führt Anke aus. Ende März soll das Zahlenwerk dann den Samtgemeinderat passieren.

Zwar kann das Samtgemeindeoberhaupt noch keine konkreten Zahlen und Investitionen benennen, in Sachen „Badewonne“ steht seiner Einschätzung nach jedoch eine endgültige Entscheidung an. Diese soll im April fallen. Der Förderverein um Rolf Wöbbeking sei aufgefordert worden nach Investoren, Zuschüssen und der Beteiligung anderer Kommunen Ausschau zu halten, um die Zukunft des Bades zu sichern. „Der Samtgemeinderat hat sich ein Türchen offen gehalten, ob die ,Badewonne‘ saniert oder geschlossen wird“, macht Anke deutlich. Jene Lösung werde von Seiten der CDU angedacht.

Auf der Agenda für das kommende Jahr steht auch die Aufstellung eines sogenannten  Kinderbetreuungskonzepts. Der zuständige Fachausschuss habe ein solches bereits erarbeitet und dabei Themen wie Kindergartenplätze, Hortbetreuung, die im kommenden Jahr geltenden Rechtsansprüche und den demografischen Wandel einbezogen, betont Anke. „Auch die Situation an den Grundschulen ist eingearbeitet worden. Das Kinderbetreuungskonzept soll in den kommenden Monaten von den Fraktionen beraten und vom Samtgemeinderat beschlossen werden.

Zudem soll ein Arbeitskreis für die Etablierung einer Feuerwache Ost eingerichtet werden. Dieser soll einen Plan für die Einrichtung einer Feuerwehrwache für die Ortschaften Lauenhagen, Hülshagen und Nordsehl erarbeiten. Die zu schaffende Feuerwache Ost soll analog zu der neuen Feuerwache Südwest funktionieren. Dafür gebe es diverse Denkanstöße wie einen Umbau bestehender Gebäude oder die Suche nach einem neuen Standort. Ende des kommenden Jahres oder erst 2014 sollen dann konkrete Beschlüsse gefasst werden, sodass 2015 das Konzept umgesetzt werden kann, sagt Anke.

Seinem Nachfolger gebe er auch in Sachen Schulen noch „einige Aufgaben“ mit auf den Weg, so das scheidende Samtgemeindeoberhaupt. Bis 2016 werden die Schülerzahlen an den drei Grundschulen Niedernwöhren, Meerbeck und Lauenhagen sinken. Vor diesem Hintergrund müsse auch darüber diskutiert werden, ob alle drei Standorte aus Kostengründen aufrecht erhalten werden können.

Darüber hinaus soll laut Anke die interkommunale Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde Nienstädt ausgebaut werden. Beide Kommunen wollen  Anfang 2013 ein Ratsinformationssystem etablieren. Dieses soll dann sukzessive auf die Mitgliedsgemeinden ausgedehnt „und auch in Richtung eines Bürgerinformationssystems ausgebaut werden“.

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