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Burgfriede im Kindergarten

Samtgemeinde Niedernwöhren / Bauausschuss Burgfriede im Kindergarten

Der Johannis-Kindergarten in Nordsehl kommt wohl doch noch zu einer neuen Ritterburg auf dem Außengelände der Einrichtung.

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Quelle: pr.

Von Babette Jakobs

Samtgemeinde Niedernwöhren. Allerdings muss er sich laut Votum des Bau- und Umweltausschusses des Samtgemeinderates an der Finanzierung des neuen Spielgerätes mithilfe von gesammelten Spenden und Sponsorengeldern beteiligen.

Denn für die Neuerrichtung des Gerätes soll die Samtgemeinde höchstens 10 000 Euro einbringen. Dieses Ergebnis aus der Sitzung fasste Samtgemeindebürgermeister Marc Busse auf Anfrage zusammen.

Die Eltern hatten mit einer kleinen Protestaktion ihren Unmut über die Samtgemeinde kundgetan, die sich seit geraumer Zeit nicht um das kaputte Gerät kümmere und defekte Teile nur entferne. Durch die Kündigung der Verträge mit den kirchlichen Trägern (SN berichteten) hatten die Eltern Sorge, dass die Reparatur auf den St.-Nimmerleinstag verschoben wird.

„Es hat sich gezeigt, dass die Kirchengemeinde nicht bereit ist, sich zu beteiligen“, berichtet Busse aus Verhandlungen mit der Trägerin. Deshalb habe der Fachausschuss nun empfohlen, dass „die Samtgemeinde die Kosten trägt, die durch Spenden nicht gedeckt werden“. Busse teilt weiter mit, dass auch ein anderer Standort vorgesehen wird.

Die Burg soll nicht wieder auf dem Hügel platziert werden, sondern an den Hügel anschließen, sodass sie nicht mehr so stark im Dunklen liege. Ausschussmitglieder hätten Befürchtungen, dass durch Schatten das Holz rutschig wird, schneller fault und eine geringe Lebensdauer habe.

„Wir wollen jetzt noch einmal ein Angebot für diese Variante einholen“, sagt Busse. Dann müsse der Samtgemeindeausschuss noch über die Empfehlung des Bauausschusses beraten und zu guter Letzt der Samtgemeinderat bei den Etatplanungen die Summe bestätigen. Denn bereits für kommendes Jahr, zum 20-jährigen Bestehen des Kindergartens sei geplant, die Ritterburg zu ersetzen.

„Wir müssten dann finanziell ja hinkommen“, sagt Kindergartenleiterin Monika Aug, denn der Kindergarten habe rund 6000 Euro an Spenden gesammelt. „Das sind wir natürlich bereit zu bezahlen“, sagt sie. Obwohl die Eltern die Spenden eigentlich für andere Sachen verwenden würden, sind sie mit dem Kompromiss einverstanden. „Besser als nichts“, sagen die Mütter Anne-Kathrin Viehrig und Natalie Altiparmak unisono. Zu der Standortänderung der Ritterburg haben die Betroffenen keine Meinung. Schließlich lägen ja bisher noch keine konkreten Pläne vor.

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