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Café International trifft sich zum ersten Mal

Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfe im Austausch Café International trifft sich zum ersten Mal

Das erste Café International in der Samtgemeinde Niedernwöhren, bei dem sich ehrenamtliche Helfer und Flüchtlinge getroffen haben, hat im Gemeindehaus der Meerbecker Kirche eröffnet.

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Zamzam (von links) und Tochter Rama aus Syrien sprechen mit Unterstützung von Mustafa Mohamad mit der Besucherin Heidrun Fiebig. Auch die 15-jährige Syrerin Alaa ist zum ersten Café International in das Gemeindehaus nach Meerbeck gekommen.

Quelle: bab

Samtgemeinde Niedernwöhren (bab). Rund 20 Migranten aus unterschiedlichen Nationen haben zusammen mit dem Helferkreis einen Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und Gesprächen verbracht. Wie Pastorin Antje Stoffels-Gröhl ankündigt, sollen die Treffen künftig reihum auch in Niedernwöhren und Pollhagen stattfinden.

24 Flüchtlinge in der Samtgemeinde

 Am Eingang des Gemeindehauses steht die neue Meerbecker Vikarin Nora Vollhardt und verteilt Namensschilder. Damit ist die erste Hürde des Miteinanders geschafft. Denn der Einfachheit halber schreiben die meisten ihren Vornamen auf den Anstecker, und die Besucher begegnen sich gleich auf Augenhöhe. So wie die Flüchtlingssozialarbeiterin der Arbeiterwohlfahrt (Awo), Seyda Nur Ütkün, die Ansprechpartnerin für alles rund um die Flüchtlingsarbeit in der Samtgemeinde Niedernwöhren ist. Das seien momentan insgesamt 24 Flüchtlinge, sagt Ütkün. Menschen aus Syrien, dem Irak und Afghanistan sind darunter, Jesiden und Kurden.

 Kleinkinder spielen auf dem Boden. Dem Gemurmel und Gelächter nach zu urteilen, laufen interessante Gespräche zwischen den Bürgern der Samtgemeinde und den neuen Einwohnern. Damit die Verständigung klappt, sind Dolmetscher wie Mustafa Mohamad dabei. Er stammt, ebenso wie viele Gäste, aus Syrien und lebt seit 20 Jahren in Deutschland. Eifrig übersetzt er die Fragen der deutschsprachigen Gastgeber. Die Muttersprache der Migranten in Niedernwöhren ist meist Arabisch oder Farsi.

Café International als Plattform zum Kontaktknüpfen

 Wie Stoffels-Gröhl erklärt, sei das Café International eine Plattform zum Kontaktknüpfen. „Die Vereine können hier vorstellen, was sie anbieten“, nennt die Pastorin ein Beispiel. Mit ihrem Kollegen Uwe Herde, Pastor in Pollhagen, spricht sie bereits über weitere Treffen, die nun einmal monatlich geplant sind. Im Gemeindehaus der Pollhäger Kirche und in der Alten Schule in Niedernwöhren sollen künftig ebenfalls Begegnungen angeboten werden.

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