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Dialog über die Zukunft der Dörfer

Diskussionsveranstaltung der SPD Dialog über die Zukunft der Dörfer

Welche Zukunft haben die kleinen Dörfer? Und was kann die Gemeinde tun, um ein Dorf lebendig zu halten? Um diese Fragen soll sich eine Diskussionsveranstaltung ranken, zu der der SPD-Samtgemeindeverband Interessierte für Donnerstag, 20. April, um 19.30 Uhr in die Alte Schule Niedernwöhren einlädt.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Samtgemeinde Niedernwöhren. Als Referent kündigt die SPD Walter Eisner, Bürgermeister vom Flecken Liebenau, an. Dieser soll von seinen Erfahrungen des Programms „Umnutzung anstatt Zubau“ in der Gemeinde Liebenau berichten.

Niedernwöhren und Meerbeck können auf eine 800- beziehungsweise 1000-jährige Geschichte zurückblicken. An die Historie werde bei festlichen Anlässen gern erinnert, heute aber gelte es, den Blick nach vorne zu richten, heißt es vom Samtgemeindeverband.

Die demografische Entwicklung stelle eine Herausforderung dar. Was tun, wenn die Bewohner eines Hauses nicht mehr da sind oder ihr Anwesen nicht mehr unterhalten wollen und können? Was kann die Gemeinde leisten, um den Leerstand erhaltenswerter Gebäude zu beheben? Und welche Möglichkeiten gibt es, diese Objekte mit Leben zu füllen?

"Attraktivität lebt von gewachsenen Strukturen"

Für Meerbecks Bürgermeisterin Sabine Druschke und den Niedernwöhrener Bürgermeister Thomas Bachmann sind der Erhalt von gewachsenen Ortsstrukturen und das Wachstum durch Neubauten zwei Seiten derselben Medaille. Bachmann: „Die Attraktivität unserer Dörfer lebt auch von gewachsenen Strukturen.“ Das gelte für die Infrastruktur, das Vereinsleben und die Dorffeste. „Auf diese Dinge gründet sich die Identifikation der Einwohner mit ihrem Ort“, meint Bachmann. Wichtig sei ein gelungenes Zusammenspiel von Tradition und einer zukunftsgerichteten Ortsentwicklung.

Druschke sieht das ähnlich: „Wir wollen nicht Schlaf-Dorf sein, sondern unseren Bürgern und auch neuen Mitbürgern ein gut vernetztes soziales Umfeld bieten.“ Gleichgültig ob es um Schule, Kindergärten, Gesundheitsversorgung, Einkaufsmöglichkeiten oder um kulturelle Veranstaltungen gehe. „Außerdem müssen wir daran arbeiten, unser Dorf nicht nur für neue Mitbürger, sondern auch für die Jugend attraktiv zu gestalten, um deren Abwanderung zu verhindern.“ kil

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