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Die „Großbaustelle“ ist gerichtet

Niedernwöhren/Merrbeck / Feuerwehrwache Die „Großbaustelle“ ist gerichtet

Ein denkwürdiger Augenblick: Die erste Feuerwache des Landkreises, die in Zukunft zwei fusionierte Feuerwehren beherbergt, hat am Dienstagabend Richtfest gefeiert. Rund 100 Gäste wohnten dem Ereignis mit Vertretern aus Feuerwehr und Samtgemeinde das Richtfest der neuen Feuerwache Süd-West an der Grenze zwischen den Gemeinden Meerbeck und Niedernwöhren bei. Der erste Spatenstich war im juni dieses Jahres erfolgt.

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Stefan Ahrens (links) und Fritz Anke laden die Gäste zu einer ersten Begehung der Feuerwache Süd-West ein.

Quelle: svb

Niedernwöhren (svb).
Samtgemeindebürgermeister Fritz Anke dankte Bauleiter Horst Witte von der Firma Projektbau Depenbrock, der den Richtkranz aufstellte und den Richtspruch sprach. Dank der einwandfreien Planung und Oberaufsicht Wittes liege der Bau trotz einer leichten Verzögerung durch die Statikprüfung „voll im Zeitplan“, sagte Anke. Das Richtfest war für Ende September geplant, alles habe „wunderbar“ geklappt, so der Bürgermeister.
Die Aufträge für den Innenausbau des Feuerwehrgerätehauses seien an ein Dutzend Firmen vergeben worden. sodass auch das Ziel, noch vor Weihnachten die Schlüsselübergabe sowie die Einweihung zu feiern, erreicht werden könnte.

Ortsbrandmeister Stefan Ahrens lud als zukünftiger „Hausherr“ mehrere Vertreter der Samtgemeinde, die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden und besonders die Anwohner und direkten Nachbarn der Feuerwache zu einer ersten Begehung des Hauses und einem geselligen Abend in den Rohbau ein.

Klaus-Dieter Wilkening, Ordnungsamtsleiter, ließ es sich dabei nicht nehmen, Gemeindebrandmeister Dieter Kappmeier und Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote persönlich durch den Bau zu führen. Dieser verfügt künftig über eine Funkzentrale samt Besprechungsraum, die bei einer Überlastung der Rettungsleitstelle im Kreishaus Stadthagen bei Großschadenslagen als Kommandozentrum genutzt werden kann.

Getrennte Gruppenräume für Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie ein Schulungsraum für drei Feuerwehren bieten ausreichend Platz für die theoretische Ausbildung. Die Feuerwehr Volksdorf nimmt Anke zufolge ebenfalls am Dienstbetrieb in der neuen Feuerwache teil. Die neue Fahrzeughalle umfasst sechs Stellplätze, die Umkleideräume werden für 100 aktive Feuerwehrleute ausgestattet. Wilkening freut sich über die „ungeheure Motivation“ der Aktiven, die so schnell wie möglich in ihr neues „Heim“ einziehen wollen.

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