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Samtgemeinde Niedernwöhren Die SPD setzt Sabine Druschke auf Platz eins
Schaumburg Niedernwöhren Samtgemeinde Niedernwöhren Die SPD setzt Sabine Druschke auf Platz eins
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18:13 16.08.2011

Samtgemeinde Niedernwöhren (gus, r). „Eine entscheidende Rolle bei der Aufstellung der Kandidaten spielten sowohl die Gemeindezugehörigkeit und die Frauenquote als auch Kompetenz und Erfahrung in der bisherigen Ratsarbeit“, heißt es in einer Pressemitteilung. Birgit Tadge und Erika Hoppe-Deter treten aus persönlichen Gründen nicht wieder an. Somit umfasst die Liste 19 Bewerber, darunter vier weibliche. Alle Kandidaten gehören der SPD an.

Und dies sind die Kandidaten: Sabine Druschke, Elisabeth Ballosch, Torsten Buhl, Dietmar Mensching und Klaus Tanski (Meerbeck). Klaus Seehausen, Jürgen Weh, Thomas Bachmann und Claudia Herr (Niedernwöhren). Dieter Kappmeier, Siegbert Krickhahn und Dieter Kubba (Lauenhagen). Gerd Wischhöfer, Björn Rümpler und Jürgen Zimmer (Pollhagen). Helmut Schaer und Udo Rüffer (Wiedensahl). Gabriele Tiedemann und Dietmar Böse (Nordsehl).

Den ersten Listenplatz belegt die Meerbecker Bürgermeisterin, Sabine Druschke. Sie hat damit den Listenplatz des amtierenden Ratsvorsitzenden, Klaus Tanski, übernommen und steht laut Mitteilung für den Erhalt der Infrastruktur in den Gemeinden.

Tanski bewirbt sich auf dem 19. Platz um ein Ratsmandat. Er sieht seine künftige Arbeit unter anderem bei der Sicherung von Lebensqualität für Senioren.
Es folgen Niedernwöhrens Bürgermeister Klaus Seehausen (Platz 2), der Pollhäger Bürgermeister, Gerd Wischhöfer (Platz 3), der Bürgermeisterkandidat der SPD in Lauenhagen, Dieter Kappmeier (Platz 4), die Meerbecker Ratsfrau Elisabeth Ballosch (Platz 5) und der Wiedensahler Bürgermeister, Helmut Schaer (Platz 6).

Neulinge auf der Ebene der Samtgemeinde-Politik sind Gabriele Tiedemann, Björn Rümpler und Thomas Bachmann. Die beiden Letztgenannten haben allerdings bereits Erfahrung in der Gemeinderatsarbeit gesammelt.

Als weitere Wahlziele werden seitens der SPD das Fortführen der soliden Finanzwirtschaft und eine fortschrittlicher Bau- und Feuerwehrpolitik formuliert. Ein Schwerpunkt soll die Kinder-, Jugend- und Schulpolitik sein. Ein CO2-Endlager in der Samtgemeinde lehnen die Sozialdemokraten ab.

Auch der Erhalt der Samtgemeinde und die Eigenständigkeit der Gemeinden sind der SPD wichtig, diese tritt gegen Zwangsfusionen ein. „Die neue SPD-Fraktion wird wichtige und notwendige Entwicklungsschritte unter vermehrter Bürgerbeteiligung erarbeiten und umsetzen“, heißt es.