Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Ein Bauhof für alle

Diskussion über Zusammenlegung Ein Bauhof für alle

Die Zusammenlegung der Bauhöfe in der Samtgemeinde Niedernwöhren kommt erneut auf den Tisch. Nicht nur Samtgemeindechef Marc Busse glaubt an „große Synergieeffekte“ durch eine Fusion. Sein Ziel: „Ich möchte einen gemeinsamen Bauhof für alle Gemeinden, angesiedelt bei der Samtgemeinde.“

Voriger Artikel
Kaum Handlungsbedarf bis 2022
Nächster Artikel
Aldag folgt auf Fisch

Der Bauhof am Buchenweg könnte zum gemeinsamen Standort in der Samtgemeinde werden.

Quelle: kil

Samtgemeinde Niedernwöhren. Während die Mehrheit der Gemeinden diese Idee beim letzten Mal abgeschmettert hatte, soll das Thema jetzt nochmals in den politischen Gremien diskutiert werden.

 Die Hauptoffensive, über eine Zusammenlegung doch noch einmal nachzudenken, sei allerdings aus der Gemeinde Niedernwöhren gekommen, sagt Samtgemeindebürgermeister Busse. Deren Ratsmitglieder schauten eben auch „über den Tellerrand“, lobt der Verwaltungschef.

 „Ich kann aber auch die Angst einiger Mitgliedsgemeinden verstehen“, sagt Busse. Denn die Flexibilität, dass ein Bauhofmitarbeiter auch mal auf einem Sonnabend auf Zuruf über den Sportplatz mäht, wäre dann nicht mehr gegeben. „Dafür hätten wir aber eine schlagfertige Truppe, die auch mal mit sieben Mann anrücken kann, wenn es nötig ist“, hebt Busse die Vorteile eines gemeinsamen Bauhofs hervor, welcher langfristig auch Einsparungen bringen würde. „Dann bräuchte zum Beispiel nicht jeder einen Trecker.“ Busse würde auch gerne alle bisherigen Mitarbeiter in richtige Beschäftigungsverhältnisse übernehmen, sofern der Wunsch bestehe. Derzeit seien die meisten Mitarbeiter noch auf 450 Euro-Basis beschäftigt.

20.000 Euro Personalkosten

Während die Gemeinde Meerbeck über einen festen Mitarbeiter verfüge und keine Sorgen in dieser Hinsicht habe, verfüge Pollhagen nur noch über einen Minijobber und ein Nachfolger sei nicht in Sicht. Allein 20.000 Euro müsste die Gemeinde jährlich an Personalkosten aufbringen.

 Natürlich würden die Kosten bei einem Bauhof in Samtgemeinderegie auf die Kommunen umgelegt werden. Entweder über die Samtgemeindeumlage oder eine Abrechnung pro Einsatz.

 Die Verwaltung wollte eigentlich einen Externen beauftragen, ein mögliches Konzept für einen Bauhof für alle zu erstellen. „Das wollten die Kommunen aber nicht“, meint Busse. Daher werde die Verwaltung nun mit eigenen Mitteln einen Plan erstellen, wie sie sich eine Zusammenlegung vorstellen kann. Das Ergebnis soll dann den Mitgliedsgemeinden vorgestellt werden. Für Busse ist klar: „Eine Fusion macht nur Sinn, wenn alle mitmachen.“ kil

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg