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Energie sparen oft nicht möglich

Nienstädt / Gutachten Energie sparen oft nicht möglich

Die Verwaltung der Samtgemeinde Nienstädt hat bereits im vergangenen Jahr ein Gutachten für kommunale Gebäude erstellen lassen, das die möglichen Baumaßnahmen aufzeigt, um langfristig Energie zu sparen.

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Das 115 Jahre alte Haus der Samtgemeinde-Verwaltung komplett zu dämmen, würde sich nicht lohnen.

Quelle: svb

Samtgemeinde Nienstädt (svb). Weil sich am Gutachten auch ablesen lässt, wie lange eine Amortisierung der Investitionen dauern würde, könnten nach Angaben von Sandra Wiechmann, der al-gemeinen Stellvertreterin von Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz, bereits einige Baumaßnahmen ausgeschlossen werden.

Die Gutachter hatten das im Jahr 1897 errichtete Gebäude der Samtgemeinde-Verwaltung an der Bahnhofstraße 7, ein Miethaus der Samtgemeinde an der Ringstraße 13 sowie das Haus an der Cronsbruchstraße 20, das das Gemeindebüro und die Feuerwehr Seggebruch beherbergt, unter die Lupe genommen.
Komplette Haus- und Dachdämmungen würden sich dem Schriftstück zufolge zum Beispiel erst nach mehreren Jahrzehnten amortisieren. Maßnahmen wie Pumpen an alten Heizungsanlagen auszutauschen und Fenster zu erneuern sind laut Wiechmann sinnvolle Investitionen für die nächsten Jahre. Man könne viel machen, aber das Geld müsse auch da sein, sagte sie.

Obwohl der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss bereits über das Gutachten beraten hat, können konkrete Baumaßnahmen erst im Haushaltsplan 2013 veran-schlagt werden. Maßnahmen, um die Objekte energetisch effektiver zu machen, waren in jüngster Vergangenheit beispielsweise die Erneuerung des Flachdaches des Gemeindebüros Seggebruch in 2008 und neue Fenster an der Ostgiebelseite des Gebäudes in 2009.

Ob das angemietete Haus für die Gemeindeverwaltung Nienstädt an der Sülbecker Straße weiterhin genutzt wird, werde derzeit geprüft, so Wiechmann. Die dortige, räumliche Situation in den drei gemieteten Räumen sei nicht mehr zufriedenstellend. Mittels einer Kostenschätzung soll ermittelt werden, ob oder wo andere Räume für die Verwaltung gemietet werden können.

Die Gemeinde Helpsen hat in 2009 die Wohnung im Sportpark an der Wiesenstraße im Dachbereich eine Wärmedämmung eingebaut. Darüber hinaus ist die neue Krippe „Spatzennest nach den neuesten Richtlinien zur Energieeinsparung gebaut worden, erklärte Bürgermeister Manfred Kesselring. Der Rat habe auch Maßnahmen an der Gemeindeverwaltung an der Bahnhofstraße 29 wie neue Fenster und Dämmung der Fassade ins Auge gefasst, die Stück für Stück verwirklicht werden sollen.

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