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Fehlalarm soll teurer werden

Feuerwehreinsätze Fehlalarm soll teurer werden

Wer künftig absichtlich einen Feueralarm auslöst, soll mehr zahlen als bislang in der Satzung der Samtgemeinde Niedernwöhren festgelegt war. Auf die Verursacher kämen Kosten von mindestens 500 Euro zu. Dafür hat sich der Feuerwehrausschuss in seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen.

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Neuer 15-Tonner für die Feuerwehr

Die Gebühren für Feuerwehreinsätze sollen angepasst werden.

Quelle: Symbolfoto

SAMTGEMEINDE NIEDERNWÖHREN. Eine Entscheidung fällt später der Samtgemeinderat.

Die Ausschussmitglieder haben sich nach einiger Diskussion auf folgende Pauschalen geeinigt: Bislang war für missbräuchliche Alarmierung ein Grundbetrag für das feuerwehrtechnische Personal zuzüglich der jeweiligen Sachleistungen von 220 Euro festgesetzt, beziehungsweise 450 Euro an Sonn- und Feiertagen sowie zur Nachtzeit von 22 bis 6 Uhr. Künftig sollen die Verursacher des Alarms eine Pauschale von 750 Euro für das Ausrücken der Freiwilligen Feuerwehr zahlen. An Sonn- und Feiertagen sowie nachts werden 1000 Euro fällig. Bei der Höhe der Kosten habe man sich an vergleichbaren Kommunen orientiert, so Verwaltungschef Marc Busse.

Absichtlicher Alarm wiegt schwerer

Für den Ausschussvorsitzenden Gerd Wischhöfer (SPD) steht fest: „Missbräuchlicher Alarm sollte definitiv teurer sein, als ein Alarm, der etwa durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde.“ Aus derartigen Anlässen war die Feuerwehr in den vergangenen Monaten gleich dreimal zu einem Supermarkt in Niedernwöhren ausgerückt. Für einen Fehlalarm – dieser entsteht aufgrund einer Störung oder eines Fehlverhaltens der Brandmeldeanlage – sowie für Täuschungsalarm – dabei verhält sich die Brandmeldeanlage grundsätzlich richtig, der Alarm wird bloß durch äußere Störgrößen ausgelöst, etwa durch Wasserdampf oder Zigarettenrauch – sollen demnächst 500 Euro, beziehungsweise 750 Euro pauschal berechnet werden. Bislang war dafür ein Grundbetrag von 220 Euro, beziehungsweise 450 Euro festgelegt.  kil

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