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Sanierung des Verbindungswegs? Flicken statt ausbauen

 Passend zum Besichtigungstermin des Bau- und Umweltausschusses hat der Regen eingesetzt und die Schlaglöcher am Samtgemeindeverbindungsweg zwischen Mittelbrink und Pollhagen mit Wasser gefüllt. Die Krater werden immer Mal wieder mit Schotter aufgefüllt, erklärte der Ausschussvorsitzende Helmut Schaer, das halte jedoch nicht lange.

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Die Mitglieder des Bauausschusses diskutieren über den Umgang mit den Schlaglöchern am Samtgemeindeverbindungsweg.

Quelle: tbh

Samtgemeinde Niedernwöhren (tbh).  Das Problem: Der unbefestigte Grünstreifen im Kurvenbereich wird von Spaziergängern, die in den Wald gehen, gerne als Parkplatt genutzt. Die Verwaltung hatte ein Angebot über Pflasterarbeiten und Asphaltierungsmaßnahmen eingeholt.

 Rund 25000 Euro würde es kosten, wenn in dem entsprechenden Teil sowohl die Asphaltschicht erneuert als auch der vor allem zum Abstellen der Autos genutzte Randstreifen ausgebaut werden sollten. Um nur den Parkstreifen auf einer Länge von etwa 25 Metern und einer Breite von drei Metern pflastern zu lassen, wurden 6000 Euro veranschlagt.

 Die Kosten und den Aufwand „für das Bisschen“ fand Wilhelm Eickenjäger zu hoch. Der Ratsherr von der CDU machte den Vorschlag, alles beim Alten zu belassen, und die Schlaglöcher auch weiterhin regelmäßig mit Schotter aufzufüllen. „Für mich käme nur die große Lösung infrage“, betonte Hanna Mensching-Buhr (CDU). Wie auch Samtgemeindebürgermeister Marc Busse (parteilos) war Mensching-Buhr für eine langfristige Lösung des Problems. „Dann haben wir erst einmal Ruhe“, erklärte sie.

 „In fünf bis zehn Jahren muss die Straße eventuell komplett ausgebaut werden“, gab Björn Rümpler von der SPD-Fraktion zu bedenken. Ebenso wie Schaer stimmte er dafür, lediglich 6000 Euro zu investieren und den Parkstreifen pflastern zu lassen.

 Die Mehrheit der Bauausschussmitglieder stimmte schließlich für die von Eickenjäger vorgeschlagene Variante, die Schlaglöcher auch weiterhin mit Schotter zu flicken, statt Geld zu investieren. Zumal die Straße eventuell in ein paar Jahren sowieso ausgebaut werde.

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