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Geld für Bürgerbus und Museen

Samtgemeinderat Geld für Bürgerbus und Museen

Der Finanz- und Planungsausschuss des Samtgemeinderates Niedernwöhren hat sich die Zuschussanträge und diverse Haushaltspositionen vorgenommen. Nicht alle Wünsche können aufgrund der Etatlage erfüllt werden.

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Quelle: Symbolfoto (dpa)

Samtgemeinde Niedernwöhren. Zunächst will die Samtgemeinde die Schallschutzmaßnahmen, die für die Turnhalle der Lauenhäger Grundschule vorgesehen waren, verschieben. Das entlastet den Etat um 38.000 Euro. Die Verwaltung geht zudem davon aus, dass bei der Straßenbeleuchtung 10000 Euro weniger Kosten anfallen.

Der Fachausschuss sprach sich dafür aus, dem Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt 1000 Euro und dem Kinderschutzbund 300 Euro zu gewähren. Den Seniorenbeirat, der sich neu gebildet hat, wollen die Politiker mit 500 Euro unterstützen. „Ich hoffe, dass der etwas aktiver wird als der letzte“, sagte Horst Peeck (CDU). Die Museumslandschaft Wiedensahl soll wie gehabt 5000 Euro bekommen, obwohl diese 8000 Euro beantragt hatte. Für den Anrufbus sollen 5000 Euro fließen.

„Warum soll nur eine Kommune zahlen?“

Für die Friedhofsunterhaltung sollen die Kirchengemeinden Lauenhagen und Meerbeck laut Empfehlung 1,25 Euro pro Einwohner bekommen. Die Mitglieder des Ausschusses waren sich einig, dass die Samtgemeinde die Praxis bei der Friedhofsunterhaltung einmal prüfen müsse, weil die Friedhöfe in der Samtgemeinde in unterschiedlichen Händen liegen. Es gibt sowohl kommunale als auch kirchliche Friedhöfe. In Lauenhagen gebe es sogar eine Mischform, sagte Ernst Führing (CDU). „Warum soll nur eine Kommune zahlen“, fragte Gerd Wischhöfer (SPD), „obwohl auch Menschen aus anderen Orten dort beerdigt werden.“ Enzen und Hobbensen gehören beispielsweise zur Meerbecker und Nienbrügge zur Lauenhäger Kirchengemeinde. Friedrich Möller (WGN) riet, sich die Hintergründe einmal genau anzugucken.

Die WGN scheiterte mit ihrem Antrag, 10000 Euro im Haushalt für 2017 bereitzustellen, damit Bürger mittels Coupon-Verfahren kostenlos Grünschnitt abgeben können. Auch die von der SPD beantragte Erhöhung der Hortgebühren um 60 Euro wurde abgelehnt, weil die Beträge jüngst erst angehoben wurden.

Beleuchtung reicht aus

Die Wünsche der Feuerwehren wurden noch einmal auf den Prüfstand gestellt. Die bemängelte Beleuchtung an der Feuerwache Süd-Ost (Nordsehl-Lauenhagen) reiche aus und sei so wie ausgeschrieben umgesetzt worden. Das hat Samtgemeindebürgermeister Marc Busse als Ergebnis einer erneuten Prüfung berichtet. Eine Anpassung der Abgasanlage in Feuerwache Meerbeck-Niedernwöhren wurde ebenfalls abgelehnt.

Dafür wird es wegen geänderter Bestimmungen für Aluminiumhelme neue Kopfbedeckungen für die Feuerwehren geben. Der Ausschuss empfahl dafür 13.000 Euro im Etat vorzusehen. Davon sollen 70 Helme beschafft werden. Außerdem soll der Feuerlöschteich in Wiedensahl entschlammt werden.  bab

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