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Geld für Gefahrgutgruppe

Feuerwehrausschuss Geld für Gefahrgutgruppe

Der Feuerwehrausschuss des Rates der Samtgemeinde Niedernwöhren hat nahezu alle Neu- und Ersatzbeschaffungen empfohlen, die die Ortswehren für nötig erachten.

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SAMTGEMEINDE NIEDERNWÖHREN.   Darüber hinaus zeigte sich der Fachausschuss bereit, für einen Aufbau einer übergreifenden Gefahrgutgruppe mit gutem Beispiel voranzugehen und Geld für die Anschaffung von Sicherheitsanzügen zur Verfügung zu stellen.

Ratsherr und Gemeindebrandmeister Dieter Kappmeier (SPD) erläuterte den Sinn und Zweck der sogenannten Gefahrgutgruppe Schaumburg Nord, die 2017 für die Städte und Gemeinden Stadthagen, Sachsenhagen, Nenndorf, Lindhorst und Niedernwöhren gegründet werden soll.

Bei Gefahrguteinsätzen sollen die ortsansässigen Wehren vor dem Eintreffen der Umweltschutzeinheit des Landkreises Schaumburg Erstmaßnahmen ergreifen können. Damit die erforderliche Ausrüstung nicht von jeder Kommune gekauft werden müsse, sei es aus Kostengründen sinnvoll, dass die Kommunen jeweils nur einen Teil davon erwerben, erläuterte Kappmeier. „Die Dinge sind sehr teuer, die da angeschafft werden müssen“, sagte er.

Ausschussvorsitzender Torsten Buhl (SPD) überschlug, dass die Samtgemeinde nach der vorliegenden Kostenaufstellung rund 11000 Euro einbringen müsste. „Was machen denn die anderen?“, fragte Gerd Wischhöfer (SPD) nach den Nachbarkommunen. Der Ausschuss schlug vor, dass sich die Verwaltung bei den Kollegen in den betreffenden Rathäusern erkundigt. Dessen ungeachtet schlug Wischhöfer vor, als Samtgemeinde Niedernwöhren ein Signal zu setzen und den Betrag zur Verfügung zu stellen. Kappmeier will außerdem eine Sammelbestellung für die Ausrüstung anregen, um den Preis zu drücken.

Das brachte Wischhöfer auf die Idee für weitere Synergieeffekte. Materialien für Brandschutzerziehung, wie sie die Samtgemeindefeuerwehr anschaffen will, können nach seiner Meinung ebenfalls von mehreren Kommunen gemeinsam besorgt werden.

Die Neu- und Ersatzbeschaffungen für die eigenen Wehren der Samtgemeinde wurden gemeinsam abgestimmt. Der Bericht des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters Stefan Ahrens über den Brand am Hafen Wiehagen veranlasste Buhl, noch einmal auf die Bedeutung der Ausstattung hinzuweisen. „Man sieht, dass wir in den letzten Jahren viel gemacht haben“, entnahm er den Ausführungen von Ahrens.  bab

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