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Großer Schritt in der Feuerwehrwelt

Viele Themen im neuen Jahr für Samtgemeindechef Busse Großer Schritt in der Feuerwehrwelt

Im Jahr von „150 Jahre Max und Moritz“ ist in der Samtgemeinde auch politisch einiges geschehen.

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Samtgemeinde Niedernwöhren. Viele Themen wurden noch nicht abgeschlossen und treiben den Samtgemeindechef Marc Busse auch in diesem Jahr weiter um.

Feuerwehr: Der finanziell größte Brocken, den die Samtgemeinde 2015 zu stemmen hatte, sei der Bau der Feuerwache Süd-Ost gewesen, sagt Busse. Nach Verzögerungen, stehe jetzt ein neuer Termin für die Fertigstellung fest: der 19. Februar. „Das milde Wetter hat uns in die Karten gespielt.“ Die Außenanschlüsse sind verlegt, sodass die Innenarbeiten im Winter weitergehen können.

Dem Bau der Wache ging die Fusion der beiden Ortswehren Nordsehl und Lauenhagen vorweg – die zweite Fusion in der Samtgemeinde. „Das ist ein großer Schritt in unserer Feuerwehrwelt“, betont Busse, dem es wichtig ist, dass dieser Schritt freiwillig erfolgt ist. Volksdorf und Hülshagen hatten sich wiederum gegen eine Fusion mit benachbarten Wehren entschieden. „Wir werden keinen zwingen“, sagt Busse. Jährlich will die Samtgemeinde jetzt nach und nach eine Ortsfeuerwehr mit einem neuen Fahrzeug ausstatten. Besonders in der gut funktionierenden Jugendarbeit seien Transportfahrzeuge nötig. Weitere Fusionen stünden vorerst nicht an.

Flüchtlinge: Die Unterbringung von Flüchtlingen hält die Samtgemeinde erst seit der zweiten Jahreshälfte 2015 auf Trab. Im Januar werden die ersten Flüchtlinge erwartet. Die Suche nach Wohnraum läuft allerdings nach wie vor schleppend, sodass die geforderte Quote von 1,5 Prozent bis Monatsende wohl nicht erfüllt werden kann. Die Resonanz der Bürger, privaten Wohnraum zur Miete anzubieten, sei „gleich null“. Die Samtgemeinde habe selbst ein Haus in Niedernwöhren gekauft, um es dem Landkreis zu vermieten. Weitere Ankäufe seien geplant. Zudem stehen zwei Wohnungen in Wiedensahl sowie ein Haus in Pollhagen zur Verfügung. Damit kommt die Samtgemeinde auf weniger als 50 Plätze. Busses Ziel: bis Ende des Monats 80 Flüchtlinge unterbringen zu können. Verfügbaren Leerstand gebe es zwar reichlich, „der Ausbau ist aber meist mit hohen Investitionskosten verbunden“.

Badewonne: Dass die Badewonne gerettet ist, „wäre wohl zu viel gesagt“, meint Busse. Dennoch ist er erleichtert, dass zum Jahresende doch noch ein politischer Beschluss gefallen ist, nachdem man vier Jahre „rumgeeiert“ hatte. Mit dem politischen Ja für eine Übergabe an den Förderverein könne „ein großes Projekt jetzt endlich wieder angetrieben werden“. Aber: „Es ist noch viel zu tun.“ Politisch habe das Hin und Her sicher allen Seiten geschadet, gibt er zu.

Nachtabschaltung: „Ich werde mein Wahlversprechen auch weiterhin versuchen einzulösen“, sagt Busse. Er will sich 2016 dafür einsetzen, die Nachtabschaltung der Straßenlaternen abzuschaffen. In den Haushaltsberatungen werde das Thema diskutiert. Da LED-Leuchten immer günstiger werden, sieht er damit gute Einsparmöglichkeiten – auch, wenn die Lampen nachts wieder brennen.

Kinderbetreuung: Die Fusion der Grundschulen Meerbeck und Niedernwöhren habe sich gut eingespielt. Herausforderungen, die die Samtgemeinde in Zukunft zu meistern habe, seien Maßnahmen zur Inklusion sowie die Integration von Flüchtlingskindern. Die Schließung eines Schulstandortes stehe 2016 noch „absolut nicht“ zur Debatte. Auch in der Betreuung der jüngeren Kinder habe sich viel getan: eine neue Ganztagsgruppe im Kindergarten Nordsehl und im Niedernwöhrener Abenteuerland sowie eine zweite Tagesmutter im Mini und Maxi Kinderhaus sei hinzugekommen.

Edeka-Erweiterung: Die Erweiterung des Edekas in Niedernwöhren hebt Busse positiv hervor. „Das ist ein ganz wichtiger Standortfaktor für unsere Samtgemeinde.“

Viel zu tun: Marc Busse will sich 2016 unter anderem für die Abschaffung der Nachtabschaltung der Straßenlaternen einsetzen. kil

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