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„Irrsinng langer Prozess“

Badewonne „Irrsinng langer Prozess“

Der Förderverein Badewonne Nordsehl hat wenig Verständnis für die Äußerungen von Samtgemeindebürgermeister Marc Busse zum Fortschritt der Eigentumsübertragung der Badewonne.

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Um die Badewonne in den Besitz des Fördervereins zu übertragen, muss dieser etliche Bürokratische Hürden nehmen.

Quelle: Archiv

Samtgemeinde Niedernwöhren. Busse hatte kritisiert, dass die Verträge, mit denen das Hallenbad von der Samtgemeinde auf den Verein übertragen werden soll, seit einem Jahr beim Notar liegen und die Glaubwürdigkeit unter der Verzögerung leide. „Wir haben vor Weihnachten Verwaltung und Politik eingeladen und alle wissen um den Stand der Dinge“, sagt die Pressewartin des Fördervereins, Ute Held. „Herr Busse weiß von dem komplizierten Sachverhalt“, sagt Held über die Bedingungen, die der Förderverein zunächst erfüllen müsse, um das Bad auch übernehmen zu können.

Held fasst die Schritte zusammen, die der Verein zunächst unternehmen musste. „Wir mussten eine Satzungsänderung machen“, sagt sie. Und weil die Modifikation auch die Änderung des Satzungszwecks enthalte, mussten 100 Prozent der Mitglieder zustimmen. Dies sei bereits sehr aufwendig gewesen. „Das hat ziemlich viel Zeit in Anspruch genommen“, sagt die Pressewartin. Dann müsse auf grünes Licht von Finanzamt und Amtsgericht gewartet werden, um die Gemeinnützigkeit und die Anerkennung der Satzung zu erlangen. Am 19. Januar folge dann noch eine Jahresversammlung, bei der ein neuer Vorstand gewählt werden müsse.

Umfassend und kompliziert

„Dann erst können wir als Eigentümer auftreten und Verträge unterschreiben“, erklärt Held. „Das ist ein irrsinnig langer Prozess und hat sehr viel Zeit in Anspruch genommen“, sagt sie. Nach der Jahresversammlung könne der Verein dann auch die Arbeiten für den Umbau des Hallenbades ausschreiben und entsprechende Angebote einholen. „Wir müssen die Vergaberichtlinien beachten, um die Fördergelder voll ausschöpen zu können“, fügt Held noch hinzu. Der gesamte Prozess sei „umfassend und kompliziert“. Der Förderverein könne aber nach der Mitgliederversammlung vertrauensvoll in die Zukunft gucken.

Zufrieden schaue der Verein auf die Besucherzahlen, die momentan stabil seien. „Auch die Schulen sind alle wieder da und wollen schwimmen“, berichtet die Pressebeauftragte. Außerdem habe Vergabestelle der EU-Fördermittel noch einmal bestätigt, dass der Erhalt der Badewonne ein „wichtiges Projekt für die Region“ sei. bab

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