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Anschaffungen für die Feuerwehren Jeden Cent umdrehen

Die Pflichtaufgaben der Samtgemeinde Niedernwöhren wie Kindergärten, Schulen und Feuerwehr verschlingen laut Samtgemeindebürgermeister Marc Busse horrende Summen. Deshalb hat der Feuerwehrausschuss die gewünschten Anschaffungen für die Feuerwehren auf den Prüfstand gestellt.

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In den vergangenen Jahren hat die Samtgemeinde viel Geld in den Brandschutz investiert.

Quelle: dpa Symbolfoto

SAMTGEMEINDE NIEDERNWÖHREN.   Einige Positionen haben die Ratsmitglieder auf später verschoben.

„Wir haben in den letzten Jahren viel Geld ausgegeben“, sagte Busse zum Feuerwehretat in der Hoffnung, dass es „ein bisschen ruhiger wird“. Dennoch lagen auch bei der ersten Sitzung des Fachausschusses in dieser Wahlperiode einige Anträge der Wehren vor. Die Freiwillige Feuerwehr Nordsehl-Lauenhagen hat bereits Wünsche für ihr im vergangenen Jahr fertiggestelltes Feuerwehrhaus. Weil ein neuer Mannschaftstransportwagen (MTW) angeschafft werden soll, möchte die Wehr im Lagerraum der Feuerwache Süd-Ost eine zusätzliche Absauganlage einbauen und den MTW dort abstellen. Es wird von Kosten von 2700 Euro ausgegangen.

Die Wache ist für die drei vorhandenen Fahrzeuge konzipiert und der Ausschuss möchte auch, dass dies so bleibt. Friedrich Möller (WGN) berief sich in seiner Argumentation auf das Feuerwehrkonzept. Es sei nie von vier Einstellplätzen die Rede gewesen. „Ich würde das nicht befürworten wollen“, sagte der Ratsherr. Auch Ausschussvorsitzender Gerd Wischhöfer (SPD) erinnerte an den „Beschluss von Dezember 2013“, der drei Stellplätze festlegt. „Wir haben das Konzept auch gemacht, um Synergieeffekte zu erzielen“, sagte Busse, „wenn wir das machen würden, geben wir wieder Geld aus und kommen mit unserem Konzept nicht nach.“ Der Ausschuss lehnte den Antrag der Feuerwehr ab.

Bei den weiteren Beratungen unterschieden die Mitglieder nach unumgänglichen und weniger dringenden Maßnahmen. So benötigen die Atemschutzgeräteträger neue Helme, da laut Verwaltung die Feuerwehrunfallkasse die Feuerwehrhelme aus Aluminium für nicht mehr zulässig bei Innenangriffen erklärt habe. Dies ist nach Meinung des Ausschusses eine unvermeidbare Anschaffung, die bei den Haushaltsberatungen Beachtung finden sollte. Ebenso sehen die Politiker die Notwendigkeit, eine zweite Wärmebildkamera anzuschaffen. Diese soll der Stützpunktwehr Nordsehl-Lauenhagen zur Verfügung gestellt werden und wird laut Verwaltung zu 50 Prozent vom Landkreis bezuschusst.

Die Feuerwehr Meerbeck-Niedernwöhren möchte ihre Absauganlage an ein MTW anpassen und darf nach dem Willen der Politiker höchstens 2000 Euro dafür ausgeben. Notfalls könne die Maßnahme aber auch verschoben werden, meinte Möller. Zurückgestellt hat das Gremium den Antrag der Feuerwehr Nordsehl-Lauenhagen, einen Sichtschutz aus vorhandenen Sandwichplatten zu bauen, der rund 3000 Euro kosten würde. Dafür prüft die Verwaltung aber, ob es genügend Licht auf dem Außengelände der Feuerwehr gibt. Dort soll die vorhandene Beleuchtung nicht ausreichen. Auch auch auf die gewünschte Außenjalousie zwecks Einbruchschutz muss die Feuerwehr mindestens bis 2018 warten.   bab

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