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„Jetzt muss eine Entscheidung fallen“

Niedernwöhren / „Badewonne“-Umbau „Jetzt muss eine Entscheidung fallen“

Noch ist alles denkbar: von der Minimalsanierung für vermutlich mehr als eine Million Euro bis hin zum Badehaus für rund 3,5 Millionen Euro. Der Rat der Samtgemeinde Niedernwöhren wird am Mittwoch, 12. Dezember, einen Grundsatzbeschluss zur Zukunft der „Badewonne“ fassen.

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Wie wird die Badewonne künftig aussehen. Der Rat soll am Mittwoch einen Grundsatzbeschluss treffen.

Quelle: rg

Samtgemeinde Niedernwöhren (jpw). „Wir reden schon seit rund drei Jahren“, sagte der scheidende Samtgemeindebürgermeister Fritz Anke. Alles sei vorbereitet „Jetzt muss endlich eine Entscheidung fallen.“ Den Erhalt des Bades bezeichnet Anke als „das Maß aller Dinge“. Ob es aber die „große Lösung“, „Zwischensanierung“ oder nur eine „gute Sanierung“ würde, sei völlig offen.
Mit bis zu 5,5 Millionen Euro an Kosten für ein Badehaus mit zwei Becken, zuzüglich Kinderbereich, Kneipp-Anlagen, einer Textil-Sauna, einem umfangreichen Bistrobereich, einer einladenden Eingangszone und weiteren Neuerungen rechnen drei Architektenbüros, die anlässlich des Architektenwettbewerbs der Gemeinde Angebote abgegeben hatten.
Rolf Wöbbeking, der Vorsitzende des Fördervereins, hat die Kosten stets auf 3,5 Millionen Euro beziffert, unter anderem deshalb, weil die zu gründende Gesellschaft die Projektregie übernehmen und somit die Mehrwertsteuer eingespart werden könnte.
Für „völlig ausgeschlossen“ hält Anke, dass die Samtgemeinde selbst die 3,5 Millionen Euro aufbringen könne: „Damit würden wir uns bis über unsere Leistungsfähigkeit hinaus verschulden.“
Von der SPD-Fraktion und den Grünen kommen offenbar ähnliche Signale. Die CDU ist wohl gewillt, das Geld auszugeben. Viel sei noch in Bewegung, sagte Anke. Beide großen Fraktionen tagen am Montag noch einmal. Ihnen soll ein neues Angebot des Fördervereins vorliegen. Danach soll sich die Samtgemeinde noch mit einer Million Euro an dem Projekt beteiligen. Für die weiteren 2,5 Millionen soll Wöbbeking – bis Februar – den Auftrag bekommen, weitere Finanzierungsmöglichkeiten auszuloten und Investoren und Förderungsmöglichkeiten für den Ausbau aufzutun. Klappt das nicht, dann könnte es eine Sanierung, oder auch eine „bessere Sanierung“ geben.

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