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Kaum Handlungsbedarf bis 2022

Schulkonzept Kaum Handlungsbedarf bis 2022

Eigentlich sollte das Schulkonzept zu Beginn der Sommerferien der Samtgemeinde Niedernwöhren vorliegen, damit sich die Fraktionen ausführlich mit diesem Thema beschäftigen können. Nun verzögert sich das Ganze ein wenig. Samtgemeindechef Marc Busse rechnet damit, dass das Konzept bis zum 10. Juli fertig ist.

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Lauenhagen ist eine von drei Grundschulstandorten in der Samtgemeinde.

Quelle: kil

SAMTGEMEINDE NIEDERNWÖHREN. . Die nächste Samtgemeinderatssitzung ist für Ende August geplant.

Busse: Die Samtgemeinde habe einen externen Planer damit beauftragt, eine langfristige Lösung für die Grundschullandschaft in der Samtgemeinde auszuarbeiten und dabei mehrere Optionen aufzuzeigen. Wie viele Standorte sollten erhalten bleiben? Macht es Sinn, über einen Neubau nachzudenken? Und wie sieht es mit einer Ganztagsschule aus? All diese Fragen sollen dabei berücksichtigt werden, erklärt Busse.

Schülerzahlen steigen noch

Für die nächsten fünf Jahre sieht Busse selbst allerdings keinen dringenden Bedarf, etwas zu ändern. „Noch sind die Schülerzahlen konstant, teilweise sogar ansteigend“, sagt der Verwaltungschef. Im Durchschnitt kommen die drei Standorte Meerbeck, Niedernwöhren und Lauenhagen auf 270 Schüler. Für das Schuljahr 2017/18 liegen 260 Anmeldungen vor. Nach Prognosen für die nächsten fünf Jahre steigen die Zahlen zwischenzeitlich sogar auf 280 Kinder an. Im Schuljahr 2022/23 rechnet Busse mit 274 Jungen und Mädchen.

Falls die Inklusion der Kommune nicht plötzlich neue Auflagen macht, die die Samtgemeinde sofort zu einer größeren Umbaumaßnahme zwingen, besteht aus Busses sicht kein Grund, in den kommenden fünf Jahren eine Schule zu schließen. Das Schulkonzept soll der Samtgemeinde lediglich rechtzeitig auf mögliche Optionen für die Zukunft vorbereiten. Darum wollen sich die Politiker frühzeitig mit dem Thema auseinandersetzen.

Krippen-Betreuung die größere Baustelle

Auch die Hortbetreuung werde die Samtgemeinde sicher noch weiter beschäftigen, glaubt Busse. Noch reichen die 32 Plätze an der Grundschule in Niedernwöhren zwar aus, es sei aber damit zu rechnen, dass der Bedarf steigen wird. „Vielleicht muss man dann über einen zweiten Standort für den Hort nachdenken“, zum Beispiel in Lauenhagen. Derzeit werden die Kinder aller drei Schulen mit dem Anrufbus zum Hort nach Niedernwöhren gebracht.

Die größere Baustelle sei aktuell eher die Betreuung der Jüngsten: die Krippenplätze. Mit 45 Plätzen deckt die Kommune etwa 45 Prozent des Bedarfes ab. Bei jährlich rund 50 Geburten, macht das einen Betreuungsbedarf der Ein- und Zweijährigen von 100 Plätzen. Busse rechnet damit, dass sich die Nachfrage in den kommenden Jahren verdoppelt. „Da müssen wir auf jeden Fall dran bleiben.“ Die neue Krippe am Abenteuerland ist mit 15 Kindern bereits voll belegt. Die offizielle Eröffnung soll nach den Ferien erfolgen. kil

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