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Kinder suchen Unterschlupf in Röhren

Kindergarten Nordsehl Kinder suchen Unterschlupf in Röhren

Das in die Jahre gekommene Spielgerät am Kindergarten Nordsehl ist mittlerweile einer neuen Ritterburg gewichen. Mit einem Bauzaun ist das zugewachsene Areal, wo vorher der Spielplatz war, von dem neuen Spielbereich abgetrennt. In der Hügellandschaft befindet sich nämlich immer noch das Röhrensystem des alten Spielgerätes.

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Kindergartenleiterin Monika Aug (dritte von rechts) erklärt den Ausschussmitgliedern, dass die Kinder gerne wieder in dem Bereich hinter dem Bauzaun spielen möchten. 

Quelle: tbh

Samtgemeinde Niedernwöhren. Bei einer Besichtigung des Bauausschusses führte Kindergartenleiterin Monika Aug die Mitglieder über das Gelände: Aug würde das Röhrensystem im Hügel gerne weiterhin zum Spielen freigeben: „Die Kinder fragen schon, wann sie wieder nach hinten dürfen.“ Einerseits sei es dort schön schattig – „wenn es heiß ist, können die Kinder nicht auf die Rutsche“ – andererseits sei das ein Bereich, in den sich die Kinder auch mal vor den Blicken der Erwachsenen zurückziehen könnten.

Wie die Verwaltung nach Rücksprache mit dem Gemeinde-Unfallversicherungsverband (GUV) mitteilte, sei das nicht ohne Weiteres möglich. Die Tunnelröhren dürften eine maximale Länge von fünf Metern nicht überschreiten hieß es in einem Vermerk, der den Ausschussmittgliedern vorlag.

Der Ausschussvorsitzende Helmut Schaer schlug vor so weit wie nötig Röhrengänge wegzunehmen und den Rest so auszubauen und abzusichern, dass die Kinder wieder dort spielen könnten. Samtgemeindebürgermeister Marc Busse sah das anders. Das neue Spielgerät solle schließlich das alte ersetzten und selbst die neue Ritterburg stehe in einem Bereich, der nicht zum Kindergarten sondern zum Gelände der Badewonne gehöre. Eigentümer ist in beiden Fällen die Samtgemeinde. „Es könnte sein, dass wir etwas herstellen, was in drei oder vier Monaten wieder weg muss“, erklärte Busse, im Hinblick auf die ungewisse Zukunft der Badewonne.

Die Mitglieder des Bauausschusses sprachen sich im Anschluss an die Diskussion für den Vorschlag von Schaer aus, den Hügelbereich so günstig wie möglich wieder herzurichten und zum Spielen freizugeben. Ein Angebot über die Neugestaltung der Hügellandschaft für rund 7300 Euro wurde einstimmig abgelehnt. tbh 

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