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Klarheit geschaffen

Samtgemeinde Niedernwöhren Klarheit geschaffen

Der Anfang ist gemacht: Nachdem die Samtgemeinde Niedernwöhren im Frühjahr angekündigt hatte, die Verträge mit den freien Trägern hiesiger Kitas „vorsorglich“ zu kündigen, ist nun der erste, neu erarbeitete Vertrag unter „Dach und Fach“.

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Klare Verhältnisse geschaffen: Heidi Peeck vom Kirchenvorstand (von links), Pastorin Susanne Link-Köhler, Samtgemeindebürgermeister Marc Busse, Sebastian Kühn von der Verwaltung und das Kindergarten-Team sind froh, dass eine Einigung erzielt wurde.

Quelle: kil

Samtgemeinde Niedernwöhren. Am Montag hat die Samtgemeinde den Vertrag mit der Kirchengemeinde Wiedensahl über die Trägerschaft des evangelischen „Max und Moritz“-Kindergartens unterschrieben. Träger bleibt die Kirche. Es gibt jedoch einige Änderungen bezüglich der Finanzierung.

 Pastorin Susanne Link-Köhler war erleichtert, dass die Verhandlungen nach mehreren Verzögerungen endlich abgeschlossen sind. Die Kündigung und damit die Ungewissheit hätten vielen Eltern und auch Mitarbeitern der Kindergärten Sorgen bereitet. Samtgemeindebürgermeister Marc Busse machte in diesem Zusammenhang erneut klar, dass es nie die Absicht gewesen sei, die Trägerschaft in kommunale Hand zu legen. Es ging bloß darum, über die mehr als zehn Jahre alten Verträge grundsätzlich zu reden.

 Insgesamt hatte die Samtgemeinde die Verträge mit den vier kirchlichen Kitas in Lauenhagen, Meerbeck, Nordsehl und Wiedensahl sowie die Einrichtung der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland in Niedernwöhren gekündigt. Aufgrund der Vielfalt an unterschiedlichen Trägern, erklärte Busse, liefen die Verhandlungen unterschiedlich und nicht zeitgleich ab.

 Was sich für den Kiga in Wiedensahl ändert: Ein wesentlicher Punkt, erläuterte Busse, betrifft die Vertretungskräfte. Neuerdings ist es vertraglich geregelt, dass die Samtgemeinde die Vertretungskräfte stellt. Kiga-Leiterin Ann Prange-Gers nutzte das Beisammensein mit Busse, um die Wichtigkeit dieses Aspektes hervorzuheben. „Wir brauchen Vertretungskräfte“, machte sie deutlich. Wegen Schwangerschaft und Krankheit musste die Leiterin in den vergangenen Wochen des Öfteren auf die Hilfe freiwilliger Eltern zurückgreifen, weil keine Erzieher zur Verfügung standen. Busse teilte daraufhin mit: Zu den vorhandenen zwei Vertretungskräften soll ab dem 1. Januar 2015 eine dritte eingestellt werden.

 Die neuen Verträge entlasten die Samtgemeinde dafür finanziell: Bei der Anschaffung von Spielgeräten über 5000 Euro soll sich künftig die Kirchengemeinde mit zehn Prozent beteiligen. Ein weiteres Beispiel: Zur Finanzierung der Betriebskosten stellt die Landeskirche Hannover künftig 80 Prozent statt 66 Prozent der Gruppenpauschale zur Verfügung. Mehr habe die Samtgemeinde nicht heraushandeln können.

 Die Verhandlungen über die übrigen Kindergärten in Trägerschaft der Schaumburg-Lippischen Landeskirche laufen indessen noch.kil

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