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Krippenplätze könnten knapp werden

Samtgemeinde will reagieren Krippenplätze könnten knapp werden

„Erkennen Sie die Zeichen der Zukunft?“ – Diese Frage im Bezug auf die Krippenlandschaft der Samtgemeinde Niedernwöhren ist in der Einwohnerfragestunde des Ausschusses für Schule, Bildung und Soziales aufgetaucht. Die Antwort lieferte Sebastian Kühn von der Verwaltung. Demnach gibt es Überlegungen, langfristig weitere Krippenplätze in der Samtgemeinde zu schaffen.

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Der Bedarf an Krippenplätzen steigt stetig an. dpa

Samtgemeinde Niedernwöhren. Der Bedarf an Betreuungsplätzen für die unter Dreijährigen „nimmt stark zu“, sagte Kühn. Die bereits im Frühjahr gefällte Entscheidung, eine zusätzliche Krippengruppe in Nordsehl zu errichten, sei „genau richtig gewesen“. Wie Kiga-Leiterin Monika Aug bestätigte, wird diese Einrichtung gut angenommen. Aktuell seien nur zwei Plätze unbesetzt.

Im Vergleich zum Stand März/April dieses Jahres konnte die Zahl der Krippenplätze bis heute von 41 auf 54 gesteigert werden, berichtete Kühn. Und der Bedarf werde voraussichtlich auch nicht weniger. Nach dem aktuellen Anmeldungsstand und der Entwicklung der Geburtenzahlen sei es möglich, dass im Februar 2016 fünf Krippenkinder in der Samtgemeinde nicht untergebracht werden können. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir weitere Plätze schaffen müssen und sollten“, so Kühn.

Folglich gelte es zu überlegen: „Welche Quote wollen wir anstreben?“ Und sollte die Entscheidung für eine Erweiterung der Kinderbetreuung ausfallen, stehe als nächstes die Frage an, an welchem Standort weitere Plätze Sinn machten. Momentan kämen die meisten Anfragen aus dem Bereich Niedernwöhren/Meerbeck, schilderte Kühn. Verfolge man weiterhin den Ansatz der ortsnahen Betreuung, müsste man also in diesem Gebiet tätig werden. Am kostengünstigsten wäre es dabei, bereits bestehende Einrichtungen zu erweitern. „Noch ist alles möglich“, sagte Kühn. Konkrete Ideen werde in Kürze der dafür zuständige Arbeitskreis sammeln. kil

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