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Samtgemeinde Niedernwöhren Löschteich verzichtbar?
Schaumburg Niedernwöhren Samtgemeinde Niedernwöhren Löschteich verzichtbar?
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00:18 01.10.2017
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SAMTGEMEINDE NIEDERNWÖHREN.

Das wurde bei der jüngsten Sitzung des Feuerwehrausschusses deutlich. „Wir haben die Stadtwerke gefragt, wie die Wasserversorgung in der Nähe des Löschteiches ist“, erklärte Samtgemeindebürgermeister Marc Busse. In der Nähe des Teiches gebe es Hydranten, die eine Leistung von 1250 Litern pro Minute aufweisen. Etwas weiter weg sei jedoch ein Hydrant, der nur etwa bei der Hälfte liege. Laut Busse sehe der Abschnittsleiter Nord der Kreisfeuerwehr dennoch keine Notwendigkeit mehr, den Löschteich vorzuhalten. Bevor die Samtgemeinde sich von der Wasserentnahmestelle verabschiede, soll aber zunächst der Brandschutzprüfer des Landkreises die Situation bewerten.

Lieber neu als sanieren

 Selbst wenn ein Löschteich nötig wäre, liebäugelt die Samtgemeinde damit, einen neuen anzulegen, statt den alten zu sanieren. Denn wie Busse berichtete, seien der Teich und der Schlamm konterminiert, sodass es nicht möglich wäre, den Aushub einfach auf einem freien Platz zu trocknen. „Das ist eine richtig teure Maßnahme“, so Busse.

 Um welche Belastung es sich handelt, wollte Dagmar Kretschmer (Bündnis90/Die Grünen) wissen. „Das ist keine hochgiftige Brühe“, beruhigte Ausschussvorsitzender Gerd Wischhöfer (SPD). Im Teich befänden sich Rückstände, die über das Regenwasser von der Straße in das Gewässer gelangt seien. Wenn der Teich nicht mehr von der Samtgemeinde gebraucht würde, fiele er zurück an Wiedensahl, das dann auch für die Absicherung zuständig sei, sagte Busse. bab

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