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Mitglieder wollen Badewonne übernehmen

Förderverein stimmt Vertragsentwurf zu Mitglieder wollen Badewonne übernehmen

Die Mitglieder des Fördervereins Badewonne haben sich für die Übernahme der Badewonne ausgesprochen. Von 38 stimmberechtigten Anwesenden enthielten sich zwei, die anderen stimmten für den ausgearbeiteten Vorschlag.

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Nordsehl. Demnach sollen das Bad und die Turnhalle für einen Euro von der Samtgemeinde gekauft werden. Außer dem Kaufvertrag sollen weitere Verträge mit der Samtgemeinde über einen Kredit in Höhe von 500 000 Euro für die Sanierung und den Betriebskostenzuschuss von 70 000 Euro jährlich geschlossen werden. Wenn die Samtgemeinde dem Vorschlag des Fördervereins nicht zustimmt, soll das Bürgerbegehren wieder aufgenommen werden.
Die Mitglieder Ute Held und Hans Herbst sowie der Vorsitzende Rolf Wöbbeking stellten den Mitgliedern bei der Versammlung Verträge und Finanzierungsplan vor. Die Samtgemeinde soll einen Kredit über 500 000 Euro aufnehmen, der für die Modernisierung des Bades gedacht ist. Der Förderverein will das Darlehn mit 25 000 Euro pro Jahr finanzieren. Um das Geld aufzubringen, sollen die Eintrittspreise in der Badewonne angehoben werden. Nach der Kalkulation des Vereins bringt das jährlich 10 000 Euro zusätzlich in die Kasse. 15 000 Euro verspricht sich dieser außerdem durch Energieeinsparungen nach der Sanierung. Die gesamte Sanierung soll 650 000 Euro umfassen, 150 000 Euro davon hat der Förderverein offensichtlich auf der hohen Kante. Er will diesen Betrag aus den Rücklagen zuschießen.
Zusätzlich soll sich die Samtgemeinde verpflichten, wie bisher einen Zuschuss von 70 000 Euro jährlich zu zahlen. „Wir kriegen die 70 000 auf jeden Fall, auch wenn wir Gewinn machen würden“, sagte Held. Der Vertrag kann laut Herbst aber nur über zehn Jahre abgeschlossen werden. Danach würde jährlich verlängert werden müssen. „Alles in allem haben wir am Ende eine schwarze Null“, denkt Herbst über die Finanzierung.
Und auch Wöbbeking hält trotz der „großen Herausforderung“, die die Übernahme für die Ehrenamtlichen bedeuten würde, das Risiko für abschätzbar. Das größte Problem sei die Zeit der Sanierung. Um keine Kunden zu verlieren, müsse diese möglichst kurz sein. Er ist optimistisch, dass für die Investitionshöhe eine zeitgemäße Sanierung möglich ist.
Herbst betonte, dass der vorliegende Lösungsvorschlag ein Entgegenkommen an die SPD-Fraktion der Samtgemeinde sei. „Kauft es doch“, habe die SPD den Verein aufgefordert. Und auch Ute Held betonte dies. „Der Vertrag ist entstanden, weil wir weitestgehend auf die SPD zugegangen sind. Denn die wollen das Bad nicht mehr haben.“ Wöbbeking hofft nun auf „Goodwill“ – guten Willen – auf politischer Seite.  bab

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