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PLSW möchte nur noch Ganztagsplätze

Integrative Kita will umstrukturieren PLSW möchte nur noch Ganztagsplätze

Die Paritätische Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland (PLSW) will ab Sommer das Konzept für die integrative Kindertagesstätte „Abenteuerland“ in Niedernwöhren ändern. Der Ganztagsbetrieb soll ausgeweitet werden und die Vormittagsbetreuung auslaufen. Franka Stefanski, bei der PLSW Geschäftsbereichsleiterin für Kinder und Familie, hat deshalb bei der Samtgemeinde um Unterstützung dafür gebeten. Im Ausschuss für Schule, Bildung und Soziales hat Stefanski die Änderungsvorschläge vorgestellt.

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Die Tür im „Abenteuerland“ soll sich fortan ausschließlich für den Ganztagsbetrieb öffnen.

Quelle: bab

Samtgemeinde Niedernwöhren (bab). „In der Samtgemeinde fehlen Krippenplätze und Plätze bis 16.30 Uhr“, ist die Vertreterin der PLSW sicher. Die aktuellen Anmeldedaten belegten jedenfalls, dass Angebot und Nachfrage bei den Plätzen nicht ausgeglichen sind. Für das Kita-Jahr 2015/2016 sind nur elf freie Ganztagsplätze im Abenteuerland zu vergeben, aber 25 Anmeldungen liegen dafür bereits vor. Dafür gibt es für die sieben freien Vormittagsplätze bisher nur vier Anmeldungen. Stefanskis Aussage spiegelt sich auch in der Diskrepanz an Anmeldungen für die Krippenplätze wider. Für 16 Kinder unter drei Jahren hat das Abenteuerland Anfragen, kann ab Sommer jedoch nur fünf freie Plätze für Krippenkinder anbieten. Demgegenüber stehen 13 freie Plätze für die älteren Kinder ab drei Jahren, aber nur neun Anmeldungen.

Dem will die PLSW mit dem neuen Konzept Rechnung tragen. „Wir wollen nur noch zwei Betreuungszeiten anbieten, bis 15.30 und bis 16.30 Uhr“, schlug Stefanski dem Ausschuss vor. Die PLSW wolle auf den momentanen Bedarf reagieren und kurzfristig zehn zusätzliche Ganztagsplätze schaffen. Dazu soll die Vormittagsgruppe bis 14.30 Uhr ausgeweitet und von 13 bis 14.30 Uhr für den Übergang als Zehnergruppe geführt werden, sodass in dieser Zeit nur eine Erzieherin vonnöten ist.Die PLSW-Vertreterin bat die Politiker um Unterstützung für das Vorhaben, nicht ohne auf Probleme hinzuweisen. In der Konsequenz würden die Pläne bedeuten, dass Kinder mit ausschließlichem Vormittagsbetreuungsbedarf (bis 13 Uhr) künftig in anderen Kindergärten der Samtgemeinde untergebracht werden müssten. Das werde einigen Eltern nicht gefallen, meinte Stefanski. Doch die PLSW würde dann die 20 zum Ganztag angemeldeten Kinder und alle Krippenkinder bis zum Jahresende 2015 unterbringen können.

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