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Politik entscheidet über größere Investitionen

Sitzung des Bau- und Umweltausschusses Politik entscheidet über größere Investitionen

Eine Menge Gesprächsbedarf gab es jetzt bei der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses der Samtgemeinde Niedernwöhren.

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SAMTGEMEINDE NIEDERNWÖHREN. Neben den fünf ursprünglich angesetzten Anträgen war relativ kurzfristig noch ein weiteres Thema auf der Tagesordnung erschienen. Dieser betraf das augenblicklich von zwölf Flüchtlingen bewohnte Haus an der Hauptstraße 37. Dort wurde festgestellt, dass ein Abfluss verstopft ist. Eine Fachfirma soll das Problem lösen und aufgekommenes Schmutzwasser wieder entfernen.

Auch die Kindergärten und Schulen der Samtgemeinde nahmen die Mitglieder des Ausschusses bei einem Rundgang genauer in Augenschein. Die Besichtigungen wurden vorgenommen, nachdem Rückmeldungen der Verantwortlichen gekommen waren.

Die Leiterin des Kindergartens an der Alten Schule hatte etwa einen neuen Kletterturm beantragt, da ein erneutes Reparieren des bisherigen Gerätes nicht mehr effektiv sei. Ein vergleichbares neues Klettergerüst kostet laut Katalog rund 3000 Euro. Ein weiteres Angebot der Diakonie Stiftung Salem als Träger der Einrichtung wurde angefordert.

Matschanlage für 3000 Euro

Der weitere Weg führte durch einzelne Ortschaften in der Samtgemeinde. Auf dem Plan befanden sich Bestandsaufnahmen in den Gemeinden Meerbeck, Lauenhagen und Nordsehl. In der Meerbecker Grundschule stehen Verschönerungsmaßnahmen an.

In Lauenhagen gab es dann gleich zwei Anlaufpunkte für das Gremium, das unter Vorsitz von Samtgemeindebürgermeister Marc Busse zusammengekommen war. Der lokale Kindergarten hatte eine neue Wasser-Matschtischkombination beantragt, deren Kosten sich auf 3000 Euro belaufen würden. In der örtlichen Grundschule stellt sich das Problem der Schallisolierung, verbunden mit Kosten in Höhe von 7500 Euro. Nach einem Hinweis der Landesschulbehörde sind Maßnahmen zum Arbeitsschutz seitens des Arbeitgebers unumgänglich.

Im Nordsehler Kindergarten soll der Fußbodenbelag ausgetauscht werden, zumal die dort vorhandenen Korkplatten schon häufiger ausgewechselt worden waren. Ein neuer Linoleumbelag im Wert von rund 8000 Euro, der darüber hinaus auch haltbarer ist als der bisherige Untergrund, wäre laut des Gremiums die bessere Alternative. Entsprechende Angebote von Unternehmen sollen bei Gelegenheit eingeholt und verglichen werden.

Die Maßnahmen in Niedernwöhren, Lauenhagen und Nordsehl sollen weiterempfohlen werden und in den Samtgemeindehaushalt für das Jahr 2017 einfließen. ano

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