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Samtgemeinde Niedernwöhren SPD initiiert ehrenamtliche Flüchtlingshilfe
Schaumburg Niedernwöhren Samtgemeinde Niedernwöhren SPD initiiert ehrenamtliche Flüchtlingshilfe
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00:27 12.11.2015
Heidemarie Hanauske und Dieter Weh geben den Anstoß zum Runden Tische „Bürgerschaftliches Engagement für Flüchtlinge in der Samtgemeinde Niedernwöhren“.  Quelle: bab
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Samtgemeinde Niedernwöhren (bab)

„Der SPD-Samtgemeindeverband sieht die Notwendigkeit, zum Thema Flüchtlinge aktiv zu werden“, sagt Vorsitzender Jürgen Weh. Und mit dessen Stellvertreterin Heidemarie Hanauske, die auch Geschäftsführerin des Awo-Kreisverbandes ist, kann der SPD-Verband sogar auf die Unterstützung einer Expertin zählen. Die Awo hat vom Landkreis den Auftrag der Flüchtlingsbetreuung und die Samtgemeinde Niedernwöhren sorge für die Beschaffung von Wohnraum. „Aber wir sehen, dass das alles nicht ausreichen wird, um ein vernünftiges Zusammenleben zu erreichen“, sagt Weh.
Der SPD-Samtgemeindeverband hofft deshalb auf bürgerschaftliches Engagement. „Wir sind überzeugt, dass es eine Menge Leute gibt, die bereit sind, hier mitzuhelfen“, ist Weh sicher. Und Hanauske ist schon deshalb optimistisch, weil es in anderen Orten auch geklappt hat, ehrenamtliche Netzwerke zu knüpfen, die funktionieren.
Die Sozialdemokraten betonen, dass es sich nicht um eine parteipolitische Veranstaltung handelt und sie wollen sich auch nicht zum Motor der Aktion machen, sondern den Freiwilligen ein Podium bieten. Vereine, Organisationen und Kirchen sollen angesprochen werden. Weh und Hanauske möchten möglichst viele Multiplikatoren an einen Tisch bekommen. Die Hilfsangebote, zu denen die Bürger bereit und in der Lage sind, müssen koordiniert werden, meint Hanauske. Auch dazu sei es wichtig, ein Netzwerk aufzubauen.
„Wir müssen aktiv werden, um möglichst Ängste und Sorgen nicht aufkommen zu lassen“, sagt Hanauske. Dennoch nehme sie die Befürchtungen der Menschen ernst. Es sei wichtig, die Menschen auch kennenzulernen, um Argwohn abzubauen. Und aus ihrer beruflichen Tätigkeit mit den Migranten weiß sie: „Niemand verlässt seine Heimat gerne und freiwillig.“
Wer im Vorfeld Kontakt zu den Initiatoren des Runden Tisches aufnehmen möchte, kann Jürgen Weh unter (0 57 21) 8 15 42 erreichen und Hanauske unter der Dienstnummer (0 57 21) 93 98 30.

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