Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
SPD initiiert ehrenamtliche Flüchtlingshilfe

Runder Tisch SPD initiiert ehrenamtliche Flüchtlingshilfe

Die Sozialdemokraten in der Samtgemeinde Niedernwöhren wollen jetzt ein Netzwerk für die Flüchtlingshilfe knüpfen. Der SPD-Samtgemeindeverband regt dazu einen Runden Tisch zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement für Flüchtlinge in der Samtgemeinde Niedernwöhren“ an. Das erste Treffen ist für den 25. November um 19 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Meerbeck geplant.

Voriger Artikel
Mitglieder wollen Badewonne übernehmen
Nächster Artikel
Nichts übrig für Feuerbachs Vision

Heidemarie Hanauske und Dieter Weh geben den Anstoß zum Runden Tische „Bürgerschaftliches Engagement für Flüchtlinge in der Samtgemeinde Niedernwöhren“. 

Quelle: bab

Samtgemeinde Niedernwöhren (bab). „Der SPD-Samtgemeindeverband sieht die Notwendigkeit, zum Thema Flüchtlinge aktiv zu werden“, sagt Vorsitzender Jürgen Weh. Und mit dessen Stellvertreterin Heidemarie Hanauske, die auch Geschäftsführerin des Awo-Kreisverbandes ist, kann der SPD-Verband sogar auf die Unterstützung einer Expertin zählen. Die Awo hat vom Landkreis den Auftrag der Flüchtlingsbetreuung und die Samtgemeinde Niedernwöhren sorge für die Beschaffung von Wohnraum. „Aber wir sehen, dass das alles nicht ausreichen wird, um ein vernünftiges Zusammenleben zu erreichen“, sagt Weh.
Der SPD-Samtgemeindeverband hofft deshalb auf bürgerschaftliches Engagement. „Wir sind überzeugt, dass es eine Menge Leute gibt, die bereit sind, hier mitzuhelfen“, ist Weh sicher. Und Hanauske ist schon deshalb optimistisch, weil es in anderen Orten auch geklappt hat, ehrenamtliche Netzwerke zu knüpfen, die funktionieren.
Die Sozialdemokraten betonen, dass es sich nicht um eine parteipolitische Veranstaltung handelt und sie wollen sich auch nicht zum Motor der Aktion machen, sondern den Freiwilligen ein Podium bieten. Vereine, Organisationen und Kirchen sollen angesprochen werden. Weh und Hanauske möchten möglichst viele Multiplikatoren an einen Tisch bekommen. Die Hilfsangebote, zu denen die Bürger bereit und in der Lage sind, müssen koordiniert werden, meint Hanauske. Auch dazu sei es wichtig, ein Netzwerk aufzubauen.
„Wir müssen aktiv werden, um möglichst Ängste und Sorgen nicht aufkommen zu lassen“, sagt Hanauske. Dennoch nehme sie die Befürchtungen der Menschen ernst. Es sei wichtig, die Menschen auch kennenzulernen, um Argwohn abzubauen. Und aus ihrer beruflichen Tätigkeit mit den Migranten weiß sie: „Niemand verlässt seine Heimat gerne und freiwillig.“
Wer im Vorfeld Kontakt zu den Initiatoren des Runden Tisches aufnehmen möchte, kann Jürgen Weh unter (0 57 21) 8 15 42 erreichen und Hanauske unter der Dienstnummer (0 57 21) 93 98 30.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg