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SPD verliert Stimmen, WGN gewinnt

Kommunalwahl SPD verliert Stimmen, WGN gewinnt

Im Samtgemeinderat hat die SPD fast sieben Prozent verloren. Feiern konnte die Wählergemeinschaft.

SAMTGEMEINDE NIEDERNWÖHREN. Die Mehrheitsverhältnisse in der Samtgemeinde haben sich nicht wesentlich geändert. Überwiegend dominiert noch immer die SPD. Im Samtgemeinderat allerdings büßte die SPD zwei Sitze ein und hat damit nur noch zehn Vertreter im Gremium. Die Partei schaffte nur 46,1 statt 53 Prozent. Die CDU bleibt bei sieben Sitzen und knapp 32 Prozent. Gewinner der Wahl ist die Wählergemeinschaft (WGN). Hatte Mitglied Friedrich Möller kurz vorher noch die Hoffnung auf einen zweiten Sitz im Gremium gewagt, sollte er mit dem aktuellen Ergebnis mehr als zufrieden sein: Die WGN zieht mit drei Sitzen in den Rat. Sie konnte ihr Ergebnis von 7,4 auf 12,2 enorm steigern.

In den Mitgliedsgemeinden gab es wenig Überraschungen. Auch hier haben die Sozialdemokraten in den meisten Fällen weiterhin die Nase vorn.
Nordsehl: Auch ohne die amtierende Bürgermeisterin Hanna Mensching-Buhr auf der Liste kann die CDU in Nordsehl die Mehrheit (53,9) behalten und damit wahrscheinlich einen neuen Gemeindechef bestimmen. Dennoch mussten die Christdemokraten gut sechs Prozent einbüßen. Die SPD verlor vier Prozent und einen Sitz (27,3 Prozent). Dafür freuen sich die Grünen über einen zusätzlichen Sitz. Sie gewannen zehn Prozentpunkte dazu (18,8 Prozent).
Pollhagen: Klarer Sieger der Gemeinderatswahl ist die Wählergemeinschaft (WGP). Die Gruppe schaffte es auf 50 Prozent (2011: 32 Prozent) und hat jetzt einen Sitz mehr im Rat. Friedrich Möller (WGP): „Ich bin begeistert und positiv überrascht, dass wir so gut abgeschnitten haben.“ Im Gegenzug verlor die SPD einen Sitz (34,7 Prozent). Die CDU behält zwei Sitze, sie verlor rund zwei Prozent (17,8 Prozent).

Wiedensahl: Die CDU hat es nicht geschafft, die SPD vom Chefsessel zu schubsen. Die SPD gewann acht Prozent dazu (55,6), die CDU konnte ihr Ergebnis um ein Prozent (35,1) steigern. Verlierer ist die Wählergemeinschaft (WWW), die nur noch 9,3 statt 25,8 Prozent bekam. Nun ist die Gruppe nicht mehr mit drei Mitgliedern vertreten. Carsten Dreyer bleibt als Einzelkämpfer im Rat. Allerdings war die WWW auch nur noch mit zwei statt wie 2011 mit sieben Kandidaten angetreten.

Niedernwöhren: Alles bleibt wie gehabt. Die SPD behält die klare Mehrheit (73,6 Prozent) und damit acht Sitze. Die CDU unterliegt mit drei Sitzen und 26,4 Prozent. Ein Bürgermeisterwechsel ist damit nicht zu erwarten.

Lauenhagen: Da es nur eine Einheitsliste gab, war die Wahl weniger spannend. 62 Prozent der Bürger wählten elf Bewerber in den Rat. Die meisten Stimmen (380) fuhr Eike Ehlerding (SPD) ein, der als Neuling in den Rat einzieht. Bürgermeister Kappmeier (SPD) bleibt ebenfalls im Gremium. Bislang hatte die CDU vier, die SPD sieben Sitze.

Meerbeck: Die Mehrheitsverhältnisse bleiben im Rat unverändert. Die SPD verbesserte ihr Ergebnis um zwei Prozent auf 70,7 Prozent. Die Christdemokraten fuhren 29,3 Prozent der Stimmen ein und verloren damit zwei Prozent. Da die Zahl der Sitze insgesamt gesunken ist, verlieren beide Parteien ein Mitglied im Rat. kil

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