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Sozialausschuss sieht Bedarf

Betreutes Wohnen Sozialausschuss sieht Bedarf

Mit dem Thema Betreutes Wohnen will sich der Sozialausschuss des Samtgemeinderates Niedernwöhren in der kommenden Zeit schwerpunktmäßig beschäftigen.

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SAMTGEMEINDE NIEDERNWÖHREN. Das hat das neu gegründete Gremium in seiner konstituierenden Sitzung unter dem Vorsitz von Thomas Bachmann (SPD) einmütig beschlossen. Die Verwaltung wurde beauftragt, für kommende Sitzungen mehrere Experten einzuladen, um sich über mögliche Projekte des Betreuten Wohnens in Niedernwöhren informieren zu lassen.

Das Vorgehen basiert auf einem Antrag der SPD-Fraktion. In der Samtgemeinde sei bislang noch kein Projekt für Betreutes Wohnen realisiert worden, heißt es darin. Und weiter: „Ein Bedarf hinsichtlich eines Senioren-Projektes ist allerdings vorhanden.“ Als möglichen Investor bringt die SPD die Kreiswohnungsbau GmbH ins Spiel. Diese habe unter anderem in Sachsenhagen bereits ein entsprechendes Projekt realisiert.
Samtgemeindebürgermeister Marc Busse (parteilos) sagte zu, für die nächsten Sitzungen folgende Experten einzuladen: Zunächst mit Heinz-Helmut Steege den Geschäftsführer der Kreiswohnungsbau, die als potenzieller Investor in Frage kommt. Sodann den Sachsenhäger Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier, der über die dort gemachten Erfahrungen berichten soll. Schließlich einen Vertreter eines potenziellen Betreibers, etwa das DRK oder das Diakonische Werk. Diese Experten sollen es laut Bachmann dem Sozialausschuss ermöglichen, „sich ein Bild darüber zu machen, was für uns machbar ist“.

Busse betonte, der Standort eines eventuellen Wohn-Projektes müsse „einiges an Infrastruktur aufweisen, damit die Senioren nicht zu weite Wege haben“. Das sah auch Dagmar Kretschmar (Grüne) so: „Das funktioniert nicht abseits in einer Ortsrandlage.“ Melanie Aldag (CDU) ergänzte, geeignet wäre ein Standort etwa in der Nähe des Kreisels zwischen Niedernwöhren und Meerbeck.

Busse wies auf die Möglichkeit hin, dass die Samtgemeinde ein Grundstück zu Verfügung stellen könnte, um einem Investor die Entscheidung zu erleichtern. Dieter Fischer vom Seniorenbeirat schlug vor, im Vorfeld eine Bedarfsumfrage zu starten, um zu eruieren, wieviele ältere Menschen Interesse am Betreuten Wohnen haben. ssr

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