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Samtgemeinde Niedernwöhren Wie wollen Senioren wohnen?
Schaumburg Niedernwöhren Samtgemeinde Niedernwöhren Wie wollen Senioren wohnen?
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00:27 31.03.2018
Seniorengerechtes Wohnen in Niedernwöhren – in der „Senioren-WG“ ist das gemeinsam und selbstbestimmt möglich. Quelle: tro/Archiv
Pollhagen

Monscheuer stellte vor, was sich der Samtgemeindeverband in Hinblick auf das Thema in nächster Zeit vorgenommen hat. Am 9. April finde im Dorfgemeinschaftshaus Meerbeck eine Informationsveranstaltung statt, worüber noch mit Flyern und Plakaten informiert werde. In diesem Rahmen solle eine Fragebogenaktion stattfinden, um zu ermitteln, ob Bedarf für seniorengerechtes Wohnen in der Samtgemeinde besteht. Im Anschluss müssten Investoren oder Betreiber gefunden werden, um dies auch anbieten zu können, so der Pollhäger Vorsitzende. Für diese rentiere sich das Engagement ab 40 Wohneinheiten.

 In Sozialausschuss, Behindertenbeirat und Gemeinderat war das Thema in den vergangenen Monaten ebenfalls diskutiert worden. Im Beirat waren sich die Mitglieder einig, dass es eine Bürgerbefragung geben muss. Gemeindedirektor Marc Busse äußerte im Rat derweil Bedenken hinsichtlich der Verfügbarkeit geeigneter Gemeindeflächen sowie der Infrastrukturlage (wir berichteten).

 Aktuell 24 Mitglieder

In seinem Jahresbericht erneuerte Monscheuer zudem seinen Wunsch nach einem barrierefreien Versammlungsraum im Ort: „Vielleicht lässt er sich mit Mitteln aus dem Dorferneuerungsprogramm umsetzen.“ Weiterhin habe das vergangene Jahr im Zeichen der Bundes- und Landtagswahlen gestanden. Aktuell hat der Ortsverein Pollhagen 24 Mitglieder.

 Im Gemeinderat seien Austausch und Herrichtung der Bushaltestellen abgeschlossen worden, berichtete Heike Hofmann. Prägend seien zudem die Unterhaltungsarbeiten am Wall „Im Mauer“, die Gestaltung der Beete an der Hauptstraße sowie das Dorfentwicklungsprogramm gewesen.

Schwerpunkte auf Samtgemeindeebene

Die Schwerpunkte auf Samtgemeindeebene führte Gerd Wischhöfer aus. Die Errichtung der Feuerwache Lauenhagen/Niedernwöhren sei abgeschlossen, ein Antrag auf Errichtung der „Mobilitätszentrale“ gestellt. Die Übertragung der Liegenschaft der Badewonne sei vollzogen.

Zudem habe die Anschaffung neuer Fahrzeuge für den Bauhof der Samtgemeinde sowie für die Feuerwehr Lauenhagen auf der Agenda gestanden, ebenso wie die Einrichtung neuer Krippenplätze, die Zusammenlegung der Bauhöfe und eine mögliche Samtgemeindenfusion. Als Kreistagsmitglied berichtete Wischhöfer über das Thema Digitalisierung: Pollhagen solle im zweiten Halbjahr 2018 versorgt werden. Auch der Anrufbus gewinne immer mehr an Bedeutung. tro