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Ausstellung zur „Max und Moritz“-Rezeption im Alten Pfarrhaus eröffnet

Millionenfach gelesen Ausstellung zur „Max und Moritz“-Rezeption im Alten Pfarrhaus eröffnet

Für Kurt Cholewa, Leiter des Museums im Alten Pfarrhaus, ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Unter dem Dach der 2014 gegründeten Museumslandschaft Wilhelm-Busch-Wiedensahl haben der Heimatbund und das Busch-Geburtshaus erstmals eine gemeinsame Ausstellung auf die Beine gestellt.

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Nicht nur für Birgit Dunger (von links) und Gudrun-Sophie Frommhage-Davar sind die Puppen aus den sieben Streichen bei der Eröffnung ein echter Hingucker.

Quelle: jed

Wiedensahl (jed). Unter dem Motto „Aber nein! Noch leben sie!“ können die Besucher im Obergeschoss des Alten Pfarrhauses bis zum 29. Januar 2016 dienstags bis sonntags von 11 bis 16 Uhr auf einer Zeitschiene verfolgen, was sich rund um „Max und Moritz“ in den vergangenen 150 Jahren getan hat – und wie aus der Erstauflage 1865 mit 4000 Exemplaren eine millionenfach gedruckte Erfolgsgeschichte geworden ist.

 Ergänzt wird das Ganze durch etliche Exponate. Angefangen bei alten „Max und Moritz“-Büchern, Dokumenten, Figuren und Puppen bis hin zur Hörspiel-CD ist alles vertreten. Besagte Puppen stammen aus dem ehemaligen Puppentheater „Filou Fox“, wurden von Christian Kruse aus Hannover zur Verfügung gestellt und sind ein echter Hingucker.

 Für die Sonderausstellung musste ein Raum des Museums komplett ausgeräumt werden. Erst dann konnte Gudrun-Sophie Frommhage-Davar vom Busch-Geburtshaus mit Unterstützung von Darjush Davar die aus diversen Archiven zusammengetragenen Exponate sichten, sortieren und eine Auswahl treffen. Frommhage-Davar: „Das war nicht einfach, wir haben uns von dem Motto ,weniger ist mehr‘ leiten lassen.“

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