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Becker-Bilder im Wiedensahler Geburtshaus

Wiedensahl / Franziska Becker Becker-Bilder im Wiedensahler Geburtshaus

Für ihr Lebenswerk wird die Karikaturistin und Zeichnerin Franziska Becker am Donnerstag, 26. September, in Stadthagen mit dem Wilhelm-Busch-Preis ausgezeichnet.

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„Freie Liebe aus Ibiza“ – eine Zeichnung von Franziska Becker aus dem Zyklus „Urlaub à la Mode“.

Quelle: pr.

Wiedensahl. Einen Tag zuvor wird in ihrer Anwesenheit im Wiedensahler Wilhelm-Busch-Geburtshaus eine Ausstellung mit Werken aus Beckers Privatbesitz eröffnet.

 Diese Ausstellung wird am Mittwoch, 25. September, um 20 Uhr mit einem Dialog zwischen Becker und Gisela Vetter-Liebenow, der Direktorin des Wilhelm-Busch-Museums und Mitglied der Wilhelm-Busch-Preis-Jury, eingeleitet. Dazu steht Franziska Becker, die mit ihren Karikaturen in der Zeitschrift „Emma“ vor allem das vermeintlich starke Geschlecht schlecht aussehen ließ, für eine Signierstunde bereit. Da die Plätze im Busch-Geburtshaus begrenzt sind, bitten die Veranstalter um Anmeldung unter Telefon (05726) 388 oder per E-Mail an wilhelm-busch@wiedensahl.de.

 Franziska Becker gehört einer Pressemitteilung zufolge zu den bedeutendsten satirischen Zeichnerinnen in Deutschland. Ihre Arbeit zeugt demnach von einer „scharfen Beobachtungsgabe der Lebenswirklichkeit“. Nicht zuletzt als Karikaturistin der ersten Stunde der Zeitschrift „Emma“, dem journalistischen Flaggschiff der feministischen Bewegung in Deutschland, begründete Becker ihren Ruhm.

 Doch im Laufe der Jahre hat sie sich in einer ehemaligen Männer-Domäne behauptet und auch im Satire-Magazin „Titanic“ oder dem „Züricher Tagesanzeiger“ Stellung bezogen zu jeweils aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten und Missständen.

 Beckers Themen sind breit gefächert. Die in Wiedensahl bis zum 3. November zu sehenden Originale lassen sich den Themen Gesundheit, Arbeitswelt und -recht sowie Alter und Jugend zuordnen. Eine Besonderheit ist der Zyklus „Urlaub à la Mode“, der „den Zeitgeist der Pseudo-Jetsetter“ von 1970 bis nach der Jahrtausendwende aufs Korn nimmt.

 Kostenlose Karten für die Preisverleihung sind im „i-Punkt“ in Stadthagen erhältlich.  r, jcp

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