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Wiedensahl Beste in der F-Klasse
Schaumburg Niedernwöhren Wiedensahl Beste in der F-Klasse
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06:16 24.05.2012
Daumen hoch für den Handglockenchor aus Wiedensahl beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Hildesheim. Quelle: pr

Wiedensahl (gus). Den ersten Platz musste sich die Gruppe mit einem weiteren Ensemble, das exakt ebenso gut bewertet wurde. Der Handglockenchor Wiedensahl ist nach Auskunft Thomas Eickhoffs der einzige Preisträger aus Niedersachsen beim ersten Teil des 8. Deutschen Orchesterwettbewerbs. Das punktgleiche „Calypsonic Steel Orchestra“ war beispielsweise aus Dortmund angereist. Weitere Ensembles in der Kategorie F stammten aus Coesfeld, Mainz und Lohne.

In der Domstadt hatten die Handglöckner aus dem Busch-Geburtsort die Stücke „Rondo Passacaglia“ von Cynthia Dobrinsky, „Cantilena“ von Arnold B. Sherman, „Resonances and Alleluias“ von Cathy Moklebust und „Festival Sanctus“ von Cathy Moklebust vorgetragen. Rund 20 Minuten lang musste beziehungsweise durfte jede Gruppe musizieren.

Der erste Wettbewerbsteil schloss mit einem Abschlusskonzert der frisch gekürten Preisträger ab. Insgesamt waren 115 Musikgruppen in 15 Kategorien dabei.

Und es ist bereits eine Auszeichnung, überhaupt zu dem Entscheid zugelassen zu werden. Orchester, die am Deutschen Orchesterwettbewerb teilnehmen wollen, müssen sich bei den Landesmusikräten ihres Bundeslandes bewerben. Gemeinsam mit den Fachverbänden organisieren die Landesmusikräte Landesorchesterwettbewerbe.

Die Punktbesten werden für den Bundesentscheid gemeldet. Pro Bundesland und Kategorie darf zunächst nur ein Orchester gemeldet werden. Die Zulassung von weiteren Ensembles, sogenannten „Optionen“, richtet sich nach der Gesamtzahl der Anmeldungen und der Besetzung der jeweiligen Kategorien. Die Entscheidung liegt beim Beirat.

Der Deutsche Orchesterwettbewerb, ein Projekt des Deutschen Musikrates, umfasst einen Etat von rund einer Million Euro. Die Grundfinanzierung wird vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Verfügung gestellt. Hinzu kommen ergänzende Leistungen der gastgebenden Stadt, des Bundeslandes, der Teilnehmer und von Förderern. Schirmherr des Deutschen Musikrates ist der Bundespräsident.