Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Wiedensahl „Böse Glocken“ beim „Phantom der Oper“
Schaumburg Niedernwöhren Wiedensahl „Böse Glocken“ beim „Phantom der Oper“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:27 16.03.2014
Die großen Bassglocken sorgen für einen besonders voluminösen Klang. Quelle: jed
Wiedensahl

Die Vorbereitung für dieses Konzert hatte eine Menge Zeit in Anspruch genommen. Eickhoff berichtete: „Wir haben seit Januar ganz oft geprobt, denn es mussten einige neue Stücke einstudiert werden.“ Dazu zählen beispielsweise „Air“ von Johann Sebastian Bach, „Einzug der Königin von Saba“ von Georg Friedrich Händel und Melodien aus „Das Phantom der Oper“, bei denen die Glocken laut Eickhoff „richtig böse“ klingen.

 Die Notensätze für die neuen Stücke hat der Chor einer begeisterten US-Amerikanerin zu verdanken, die den Glöcknern während der vergangenen USA-Tournee vor einem Jahr versprochen hatte: „Ich bezahle Euch fünf Notensätze, sucht Euch schöne neue Stücke aus.“

 Nach dem schwungvollen und rockig angehauchten Schlussstück „Exultate“ wurde als Zugabe „Reverberations“ gespielt. Ein Stück, bei dem die großen und schweren Bassglocken für einen besonders voluminösen Klang sorgten. Vom Publikum gab es danach stehenden Applaus.

 Stefanie Kirsch, eigens aus Obernkirchen mit ihren Eltern angereist, hat den Chor bereits vor einem Jahr in Wiedensahl live erlebt, wollte unbedingt wieder dabei sein und bedauert, dass die Glöckner viel zu selten in der Schaumburger Region zu hören seien. Antje und Jörg Prigge aus Heidenau bei Hamburg erzählten: „Wir kommen gerade aus Italien, haben von dem Konzert gehört und machen dafür jetzt in Wiedensahl Station.“

 Weitere Konzerttermine sind am Sonnabend, 22. März, (18 Uhr) in der Neuapostolischen Kirche in Wunstorf, am Sonntag, 23. März, (17 Uhr) in der Kirche „Zum guten Hirten“ in Rehden/Hemsloh, am 24. Mai (17 Uhr) im Kloster in Schinna und am 19. Oktober (16 Uhr) im Lauenhäger Bauernhaus. jed