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Busch-Ausstellung eröffnet

Meerschaumpfeife und Magnettafel Busch-Ausstellung eröffnet

 Im Zuge des 150. Jubiläums von „Max und Moritz“ hat das Wilhelm-Busch-Geburtshaus Wiedensahl am Sonntag die Ausstellung „Corpus Delicti: Max und Moritz – Wie alles begann“ eröffnet.

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Gudrun-Sophie Frommhage-Davar zeigt die Magnetwand, an der die Besucher aktiv mitarbeiten können.

Quelle: vr

Wiedensahl. Magnettafeln, Druckplatten und ein kleines Schulzimmer – in der Ausstellung der Entwicklungsgeschichte von „Max und Moritz“ gibt es nicht nur einiges zu sehen, sondern auch zum mitmachen.

Knapp 80 Besucher waren zur Eröffnung in das Geburtshaus von Wilhelm Busch gekommen und konnten sich dort eine detailierte „Beweisführung“ ansehen, wie die Geschichte der beiden Lausbuben entstanden ist. „Die Boshaftigkeit der beiden Jungen gibt es auch in anderen Bildergeschichten zu finden“, erklärt Museumsleiterin Gudrun-Sophie Frommhage-Davar. Mit den Magnettafeln können die Besucher selber die Streiche von Max und Moritz anderen Geschichten von Wilhelm Busch zuordnen und Zusammenhänge erkennen.

Die Ausstellung zeigt ebenfalls den Weg von der Handschrift bis zum gedruckten Motiv. Das Prinzip des Hochdrucks, zu Zeiten Buschs wurden Holzdruckplatten verwendet, kann an der Stempelstation unter Aufsicht eines Museumsmitarbeiters kennengelernt werden.

Meerschaumpfeife, Elle und weitere Gegenstände aus den Geschichten sind in Glasvitrinen zu begutachten. Der „vierte Streich“ ist in Kopie auf Plakate gezogen worden und zeigt die Handschrift des Dichters. Ein Programm für Schulklassen bietet das Museum für die Ausstellung ebenfalls an. Die Schüler können an den Stationen aktiv mitarbeiten. Bis zum 8. November haben Interessierte Zeit, sich den Weg von Handschriften über Skizzen bis zur gedruckten Version des Kinderbuches anzusehen.

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