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CDU zieht mit drei Neulingen ein

Nach der Kommunalwahl CDU zieht mit drei Neulingen ein

Eigentlich hatte sich die CDU von den Kommunalwahlen mehr erhofft.

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WIEDENSAHL. Die Christdemokraten, die mit Kurt Cholewa gerne einen neuen Bürgermeister gestellt hätten, sind im Ergebnis deutlich hinter der SPD zurückgeblieben. Die Sozialdemokraten bekommen wie gehabt fünf Sitze im Rat, die CDU schafft es wieder nur auf drei. Das Besondere allerdings: Alle drei Kandidaten sind zum ersten Mal angetreten. Neben Cholewa ziehen Bernhard Peeck und Adolf Peeck erstmals in den Rat ein.

CDU-Ortsverbandsvorsitzender Adolf Peeck: „Über die Wahlen in den Gemeinderat bin ich erstaunt. Ich freue mich über meine Wahl, bedauere jedoch das Ergebnis für die CDU.“ Peeck zufolge habe die Wahl gezeigt, dass es weniger auf politische Inhalte ankomme, als darauf, „dass derjenige gewählt wird, der nett zu allen ist und eigentlich sonst nichts aktiv umsetzt“.

Die amtierende Bürgermeisterin Anneliese Albrecht (SPD), die mit 285 Stimmen die meisten Wähler überzeugen konnte, sieht im Wahl-Ergebnis indes eine Bestätigung für die gute Arbeit der Sozialdemokraten in Wiedensahl. „Das hat die Gemeinde anerkannt.“ Die SPD ist ebenfalls mit zwei Neulingen, Ralph Dunger und Ulf Thiemann, in den Rat eingezogen.

Wenn die Ratsmitglieder es wollen, ist Albrecht „gerne wieder bereit“, den Bürgermeisterposten weiter zu übernehmen. Auch das Amt des Gemeindedirektors, dass Nathan Adam (CDU) abgeben wird, würde sie gerne in Personalunion mitübernehmen. Schade findet Albrecht, dass die Wählergemeinschaft (WWW) jetzt nur noch einen Sitz statt drei Sitze hat.

„Die Zusammenarbeit war immer sehr harmonisch.“ Wie die SPD mit den Neulingen der CDU zurecht komme, werde sich zeigen.
Carsten Dreyer (73 Stimmen), der als Einzelkämpfer die WWW vertreten wird, ist nicht enttäuscht über das Ergebnis seiner Gruppe, die es nur noch auf 9,3 Prozent statt 25,8 Prozent geschafft hat.

„Hauptsache ist, dass wir überhaupt im Rat vertreten sind“, sagt Dreyer. Die verlorenen Stimmen führt er auch darauf zurück, dass die Wählergemeinschaft nur mit zwei Kandidaten angetreten ist. Letztes Mal waren es sieben. Darunter war auch Arend Oetker gewesen, der als erfahrener Ratsherr einen Großteil der Stimmen eingefahren hatte. kil

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