Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Das erste Bier hat schon mal geschmeckt

Wiedenshal/ Schützenfest Das erste Bier hat schon mal geschmeckt

Einmalig in der langen Wiedensahler Schützenfestgeschichte: Bürgermeisterin Anneliese Albrecht ist gestern Abend in einer von der Familie Hävemeier gefertigten fahrbaren Sänfte der Marke Eigenbau von zu Hause abgeholt und von Hartmut Hävemeier bis ins Festzelt gefahren worden.

Voriger Artikel
Biker rast mit Tempo 186 in die Radarfalle
Nächster Artikel
„Kaiserlicher“ Auftritt

Bürgermeisterin Anneliese Albrecht wird von Hartmut Hävemeier zum Festzelt gefahren.

Quelle: jed

Wiedensahl. Nachdem der Beifall für diesen gelungenen Auftritt verklungen war, eröffnete der amtierende Bürgerkönig Udo Wilkening nach einem lauten Trommelwirbel der Dorfkapelledas Fest. Anschließend wurde das Bier probiert und für gut befunden. In den Tanzpausen sorgte die TuSG-Volkstanzgruppe für Unterhaltung.

Die Ehre, im Mittelpunkt des Festes zu stehen, müssen sich die Könige in diesem Jahr mit „Schützenkaiser“ Jürgen Rösener teilen. Rösener, als besonders treffsicherer Schütze bekannt und bisher schon dreimal König geworden, hatte kürzlich das anlässlich des Jubiläums „225 Jahre Schützenfest in Wiedensahl“ organisierte „Kaiserschießen“ gewonnen, zu dem wie vor 25 Jahren alle noch lebenden Könige und Königinnen eingeladen waren. In lockerer Runde an der Theke gefragt, ob er denn nach Kaiser nun auch König werden wolle, stellte Rösener mit „kaiserlicher“ Miene und unmissverständlich klar: „Kaiser zu sein, ist viel mehr wert, als König zu werden, denn Kaiser bleibt man schließlich 25 Jahre.“

„Kaiserlich“ soll auch der heute, Freitag, um 16 Uhr im Festzelt beginnende Nachmittag der „jungen Alten“ verlaufen. Die Organisatoren mit Bürgermeisterin Anneliese Albrecht an der Spitze haben sich, wie gestern zu hören war, anlässlich des Jubiläums einige nette Überraschungen ausgedacht, um die Gäste bei Kaffee und Kuchen gut zu unterhalten. Albrecht: „Das wird garantiert ein schöner Nachmittag, ein Besuch lohnt sich.“
Der Freitagmorgen gehört der Bürgerkompanie. Um 10 Uhr ist Sammeln auf dem Sportplatz angesagt, und um 11 Uhr wird dann in schwarzen Hosen oder Röcken, weißen Hemden oder Blusen, mit geschulterten Holzgewehren und im Gleichschritt durch das Dorf marschiert. Dafür, dass alles geordnet abläuft, werden wie gewohnt die Offiziere mit ihren zackigen Befehlen sorgen. Das Eintreffen der Kompanie im Festzelt zu einem gemeinsamen Mittagessen ist für 13.30 Uhr geplant. Von 14.30 bis 19.30 Uhr kann auf die Königsscheiben oder um Preise und Pokale geschossen werden.

Letzter Programmpunkt des heutigen Tages ist eine Zeltdisco mit den „Steuber“-erprobten Discjockeys „Schi.t.happens“. Einlass ist ab 21 Uhr, der Eintritt kostet fünf Euro. Von 21 bis 22 Uhr heißt das Motto: „Musik und freier Eintritt für Ältere“.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Die SN suchen kreative Schaumburger. Ob Fotografie, Farbe, Skulpturen oder was die Kunst sonst alles hergibt: Unter dem Motto „Schaumburg kreativ“ suchen die Schaumburger Nachrichten auch in diesem Jahr nach Künstlern in der Region. mehr

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg