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Wiedensahl Der Zollstock als christliches Werkzeug
Schaumburg Niedernwöhren Wiedensahl Der Zollstock als christliches Werkzeug
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18:59 03.09.2011
Ralf Meister bedankt sich für den herzlichen Empfang in Wiedensahl. Quelle: svb

Wiedensahl (svb). „Dorfoma Luise“, alias Ingrid Horstmann, begrüßte den Landesbischof mit einigen Schaumburger Schwänken. Diese „schüttelt sie so aus dem Ärmel“, erklärte die Wiedensahler Pastorin, Susanne Link-Koehler. Nachdem die Lachmuskeln ein wenig beansprucht wurden, ging es musikalisch weiter. Der Singkreis bewies mit mehreren Liedern wie zum Beispiel dem vierstimmigen Lied „Lobe den Herren“, dass es sich in Wiedensahl um eine besonders musikalische Dorfgemeinde handelt.

Aus diesem Grund stellten die Musikstiftung und das Posaunenwerk des Kirchenkreises Stolzenau-Loccum dem Landesbischof ihre Arbeit in Wiedensahl vor. Bürgermeister Helmut Schaer überreichten Meister neben anderen kleinen Präsenten auch zwei Bücher über den Geburtsort Wilhelm Buschs.

Meister bedankte sich für die „vielfältige und wunderbare Begrüßung“. Ihm sei gar nicht bewusst gewesen, dass Wiedensahl ein drittes Museum beheimate, nämlich das Zollstock-Museum. Er nannte den Zollstock ein „wunderbares Zeichen unserer christlichen Existenz“. Für ihn bedeute jeder der 2000 Millimeter eines Zollstocks ein Lebensjahr, dass zurückreicht bis zur Geburt Jesu Christi, und deshalb sei er ein überaus christliches Werkzeug.

Anlässlich des Bischof-Besuchs brachten die anwesenden Sänger Hans-Günter Ahlrichs, dem ehemaligen Pastor der Gemeinde und jetzigem Leiter des Singkreises ein Ständchen zum 70. Geburtatag. Ahlrichs habe schon 70 Geburtstagsständchen bekommen, aber dieses sei „das festlichste“ gewesen, bedankte er sich bei seinen Sängerinnen und Sängern.