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Wiedensahl „Der ist einfach gut, der kann es immer noch“
Schaumburg Niedernwöhren Wiedensahl „Der ist einfach gut, der kann es immer noch“
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18:19 24.07.2011
Gestern wieder gemeinsam vor dem Bildschirm in „Boltens Deele“: Die Mitglieder des Wiedensahler Formel 1-Clubs beim „Großen Preis von Deutschland“. © jed
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Wiedensahl (jed). Das erste Treffen, so die Aufzeichnungen von Schriftführer Ernst-Adolf Drygala, fand am 12. März 2000 statt. Da wurde frühmorgens um vier Uhr der Große Preis von Australien gestartet. Anwesend waren damals neben Drygala noch Jürgen Rösener, Frank Buhr, Horst Heumann, Udo Wilkening, Alfons Protzek, Hans-Georg Protzek, Mick Moore, Paul Janke, Dietmar Heumann, Bernhard Herzig und als einzige Frau Cornelia Engelhardt. Die meisten dieser Gründungsmitglieder haben dem Club bis heute die Treue gehalten.

Die Sympathien gehören sowohl den Rennställen, als auch den einzelnen Piloten. So schwört beispielsweise Udo Wilkening seit eh und je auf Ferrari, egal wer bei den „Roten“ im Cockpit sitzt. Nach dem Motto „einmal Mercedes immer Mercedes“ haben es Hans-Georg Protzek dagegen schon immer die Silberpfeile angetan. Das große Idol von Kassenwart Michael Rösener ist und bleibt Michael Schumacher: „Der ist einfach gut, der kann es immer noch.“

Vor jedem Rennen wird getippt, welcher Fahrer am Ende ganz oben auf dem Treppchen steht. Auf den gestrigen Sieger Hamilton hatten Hans-Georg und Ralf Protzek sowie Uwe Türke gesetzt und mussten sich damit den Gewinn teilen. Aber egal, wer gewinnt, das Geld wandert meistens sowieso in das von Kassenwart Michael Rösener verwaltete „Benzingeld“-Sparschwein.

Zu den gemeinsame Aktivitäten abseits der Formel 1-Rennen gehören der alljährliche Abstecher zur Stadthäger Kart-Bahn, die anschließende Planwagenfahrt und die regelmäßige Teilnahme am „Elfmeterschießen der örtlichen Vereine“, das die Formel-1-Freunde immerhin schon zweimal gewinnen konnten. Rekordsieger beim Kart-Fahren ist Michael Rösener. Rösener mit Blick auf sein großes Vorbild Michael Schumacher: „Michaels sind eben die besten.“

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