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Wiedensahl Einmal im Jahr wird in Wiedensahl „gezippelt“
Schaumburg Niedernwöhren Wiedensahl Einmal im Jahr wird in Wiedensahl „gezippelt“
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06:15 11.04.2012
Hartmut Hävemeier zeigt die drei Streichhölzer, mit denen er beim 15. Wiedensahler Zippel-Turnier den ersten Platz belegt hat. Quelle: jed
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Wiedensahl (jed)

Die Regeln sind denkbar einfach: Fünf Spieler sitzen an einem Tisch, bekommen jeweils drei Zündhölzer, können davon beliebig viele in die zu einer Faust geballten Hand nehmen und müssen dann der Reihe nach raten, wie viele Hölzer sich insgesamt in den Händen der Spieler befinden. Wer als Erster richtig liegt, bekommt einen Punkt und ist dann für den Rest dieses Spieles Zuschauer. Bei immer weniger Spielern und damit auch immer weniger Hölzern wird das Ganze zunehmend leichter und es gibt daher immer einen Punkt mehr. Gewonnen hat am Ende der Spieler mit den wenigsten Punkten.

Bei zwei aus jeweils zehn Spielen bestehenden Runden waren somit 20 Punkte das bestmögliche Ergebnis. Die 47 Punkte, mit denen Hartmut Hävemeier in diesem Jahr den Titel holte, sind vergleichsweise richtig gut. „Unter 50 Punkte, das geht eigentlich gar nicht“, so „Auszähler“ Stefan Horstmann mit Blick auf die Vorjahresergebnisse.

Wettbewerbsvorteile hatten die Mitglieder des 1997 gegründeten Zippel-Clubs, die wie immer einheitlich in schwarzer Kluft und mit schwarzen Caps angetreten waren, übrigens nicht. Uwe Türke: „Wir üben nicht, wir zippeln wie alle anderen nur einmal im Jahr, nämlich bei unserem Turnier. Zippeln ist reine Glücksache, das kann man nicht trainieren.“

Die Fahne der Frauen haben in diesem Jahr Sonja Deterding und die mit 53 Punkten drittplatzierte Christine Döhrmann hoch gehalten. Zippel-Club-Chef Frank Schröder „Ich bin nicht gekommen, um den Pokal zu holen“ landete am Ende mit 73 Punkten auf dem letzten Platz.

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