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Eiscafé im Kalthaus?

Wiedensahl Eiscafé im Kalthaus?

Seit die Kommune das alte Kalthaus für einen symbolischen Preis von einem Euro gekauft hat, gab es allerlei Ideen für die Nachnutzung. Die Idee einer öffentlichen Toilette wurde schnell verworfen.

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Das Kalthaus ist zu verkaufen.

Quelle: kil

Wiedensahl. Stattdessen sollte das Haus als Archiv für Gemeinde und Vereine dienen. Ein neuer Kaufinteressent hat die Diskussion nun wieder angeschoben.

Drei Optionen wurden im Gemeinderat besprochen: Verkauf, Archiv oder Jugendtreff. Die Tendenz ging einstimmig zum Verkauf. Interesse an dem Objekt habe der neue Besitzer der ehemaligen Bäckerei Dreyer geäußert. Im Kühlhaus hinter dem Marktplatz möchte er eine Art Umweltcafé errichten – möglicherweise auch mit einem Eiscafé, hieß es im Rat.

Für unterstützenswert hält Carsten Dreyer von der Wählergemeinschaft „Wir für Wiedensahl“ (WWW) dieses Vorhaben. Es sei „seriös und solide“, sagte er. Dort eine Gastronomie zu errichten, könnte den Marktplatz als Dorfmittelpunkt aufwerten. Für ein Archiv („das brauchen wir“) gebe es Alternativen.

Dem schloss sich Tina Maria Meyer (WWW) an. Auch die Pizzeria in der alten Dreyer-Bäckerei werde sehr gut angenommen, sagte sie. Ein weiteres Café würde den Dorfmittelpunkt umso mehr beleben. Die zentrale Lage des Hauses sollte man nicht für ein Archiv „verschleudern“. Bei den vielen Leerständen im Dorf sei man zudem nicht in der Position, lange abzuwarten.

Für die Veräußerung des Hauses sprach sich auch Horst Peeck (CDU) aus. Das Archiv sei sowieso nur „eine bessere Notlösung“ gewesen. Und ob die Gemeinde bei dem vielfältigen Angebot der Vereine noch einen Jugendtreff einrichten müsse, bezweifelt er.

Auf den ersten Blick hat Peter Pape (SPD) die Option des Jugendtreffs noch für interessant gehalten. Allerdings habe man etwas ähnliches auch am alten Bahnhof vorgehabt. „Das Interesse war da gleich null“, berichtete Pape. Ein Verkauf sei das vernünftigste. Dabei warnte er davor, die Immobilie gleich an den Erstbesten zu verkaufen. Seine Einwände wollte er jedoch nicht näher ausführen.

Letztlich beschloss der Rat, die Immobilie 14 Tage im Schaukasten anzubieten und sich danach zu entscheiden. Carsten Dreyer, Arendt Oetker und Tina Maria Meyer (alle WWW) stimmten dagegen. kil

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