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Enthüllungen zum Geburtstag von Wilhelm Busch

Neun Holzstelen zieren den Pfarrgarten Wiedensahl Enthüllungen zum Geburtstag von Wilhelm Busch

 „Wie Herr Busch das wohl gefunden hätte?“ – Das hat sich Kai Kandziora, künstlerischer Leiter des Stadthäger Bruchhofs, bei der Enthüllung der neun Holzstelen gefragt.

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Bela Lange, Vertreterin des Lankreises Schaumburg, enthüllt den Hahn. Witwe Bolte blickt bereits in den Pfarrgarten.

Quelle: kil

Wiedensahl. Seit Mittwoch zieren Witwe Bolte, Max und Moritz, der erhobene Zeigefinger und weitere Figuren aus Wilhelm-Buschs Geschichten den Garten neben dem Alten Pfarrhaus in Wiedensahl. Pünktlich zum 183. Geburtstag des Dichters und Malers wurden die rund vier Meter hohen Holzskulpturen enthüllt – feierlich im Kreis von Künstlern, Politikern, Vertreter der Museumslandschaft und weiteren Gästen.

Die Stelen sind ein gemeinsames Projekt der Schaumburger Landschaft, des Bruchhofs Stadthagen und der Busch-Museums-Leitung, das im Zuge von „150 Jahre Max und Moritz“ entwickelt wurde.

Als die vier bis fünf Meter langen Lindenbaumstämme im Herbst 2014 beim Bruchhof angeliefert wurden, standen die 20 Teilnehmer des Projektes vor einer großen Herausforderung. „Das war ’ne Menge Holz“, erinnert sich Kandziora. Und keiner der Akteure hatte bis dahin Erfahrungen mit Holz oder Bildhauerei gemacht. „Es war eine spannende und ehrgeizige Aufgabe.“

Der Bruchhof ist ein sozialer Betrieb in Trägerschaft des Projekts Probsthagen, der aktuell mehr als 40 Menschen mit psychisch oder seelischen Erkrankungen beschäftigt – überwiegend im handwerklichen und kreativen Bereich.

Damit aus den Baumstämmen Buschfiguren wurden, war eine Menge Arbeit nötig. Zuerst schauten sich die Künstler noch einmal die Geschichten des Wiedensahler Dichters und Denkers an. Wie kann man die filigranen und oft überzeichneten Figuren in Holz hauen? Es wurden Zeichnungen gefertigt, Modelle aus Ton erstellt, geschnitzt und gepinselt. Stolz enthüllte zum Beispiel Svenja Lechner ihre Holzstele, die Busch selbst mit Hut und grauem Bart geschnitzt hat.

Die Mühe hat sich sichtbar gelohnt. Die Skulpturen, die im Pfarrgarten von freiwilligen Wiedensahlern eingebuddelt wurden, bekamen bei der Präsentation viel Lob von den Gästen. Sie waren der „Shooting-Star“ des Tages, wurden von allen Seiten gefilmt und fotografiert. kil

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