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Es hakt bei der Bürgerinformation

Transparenz der Ratsarbeit Es hakt bei der Bürgerinformation

Transparenz und Kommunikation mit den Bürgern ist in der Gemeinde Wiedensahl offensichtlich noch verbesserungswürdig. Das ist bei der letzten Ratssitzung deutlich geworden.

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Ab heute soll die Fahrt über die Kreisstraße 30 von und nach Kobbensen wieder frei sein. Kleines Bild: Die neue Bushaltestelle wird zur Freude des Seniorenbeirates barrierefrei mit taktilen Elementen ausgestattet.Fotos: kil

WIEDENSAHL. Der ehemalige Ratsherr Horst Peeck, der sich in der Bürgerfragestunde zu Wort meldete, warnte davor, dass die Beschlüsse des Rates ungültig sein könnten. Denn die Gemeinde habe die Einladung für die Sitzung nicht fristgerecht ausgehängt. „Die Einladungen müssen ausgehängt werden“, appellierte Peeck, „gestern hing sie noch nicht aus und heute hing dann da ein Zettel“, wies er darauf hin, dass erst am Tag der Ratssitzung Termin und Tagesordnung im Schaukasten zu finden waren. „Wir müssen da ein bisschen professioneller rangehen“, forderte er.

 Bürgermeisterin Anneliese Albrecht kündigte an, Gespräche führen zu wollen, um zu klären, wer zukünftig die Einladungen aushängen soll. Auch die Presse hatte von der Sitzung nur zufällig erfahren, weil die Einladung laut Albrecht „vergessen“ wurde.

 Aus dem Rat kam zudem Kritik darüber, dass der Internetauftritt nicht aktuell sei. So seien die Fotos von den neuen Ratsmitgliedern noch nicht online gestellt. Und Protokolle von den jüngeren Ratssitzungen seien im Bürgerinformationssystem nicht zu finden.

 Ulf Thiemann (SPD) beklagte, dass bei den Bildergalerien Feste von 2014 und als letztes Erntefest jenes von 2015 eingestellt sei. „Das kann nicht sein“, sagte er. Peter Pape (SPD) erinnerte zudem daran, dass die Gemeinde geplant hatte, die Kommunikation über das Bürgerinformationssystem insofern auszudehnen, dass Bürger auch per E-Mail über bestimmte Sachverhalte informiert werden. Entsprechende Adressenlisten seien aber nicht vollständig.

„Wir dürfen uns auch nicht verzetteln“, sagte Gemeindedirektor Ralph Dunger, der das Bürgerinformationssystem zudem für „zu kompliziert“ hält. Eigentlich sei die Webseite das Mittel der Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Aber auch diese müsse von jemandem bestückt werden. „Wir sind abhängig von jemandem, der das machen kann“, bedauert er, dass es im Moment niemanden dafür gebe.  bab

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