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Förderkreis Wilhelm Busch ernennt erstmalig Ehrenmitglieder

Wiedensahl / Versammlung Förderkreis Wilhelm Busch ernennt erstmalig Ehrenmitglieder

Erstmalig in der zehnjährigen Vereinsgeschichte hat der Wiedensahler Förderkreis Wilhelm Busch Ehrenmitglieder ausgezeichnet. „Es gibt drei Persönlichkeiten in unserem Verein, die es einfach wert sind,“ sagte der Vorsitzende Rudolf Meyer.

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Rudolf Meyer (von rechts) ernennt mit Gerhard Dreyer und Jobst-Hinrich Wöbbeking die ersten Ehrenmitglieder des Förderkreises.

Quelle: kil

Wiedensahl (kil). Eines der Ehrenmitglieder ist Jobst-Hinrich Wöbbeking. Er habe den Förderkreis besonders durch die Übereignung seiner „Max und Moritz“ Sammlung bereichert, erzählte Meyer. Gerhard Dreyer wurde ebenso geehrt. Als Gründungsmitglied und Vorsitzender habe er den Förderkreis geprägt und sich für die Erweiterung des Wilhelm Busch Geburtshauses eingesetzt. Der Dritte im Bunde ist Manfred Görlach, der nicht anwesend war. Meyer sagte: „Er hat sich durch die Übereignung seiner sprachwissenschaftlichen Sammlung von Max und Moritz ausgezeichnet.“

Die Vorstandswahlen ergaben keine Veränderungen der Personalien.

Meyer blickte auf das Jahr 2010. Nachdem im Mai die „Max und Moritz“ Ausstellung abgebaut worden sei, gebe es bereits Ideen, um die „Lausbuben“ wieder in das Programm aufzunehmen, sagte er mit Blick auf den 150. Geburtstag der Figuren - „Busch und Max und Moritz gehören einfach zusammen.“

Ziel des Förderkreises sei es, mehr Besucher ins Museum zu locken. Das im „Schaumburger Land Tourismus“ verankerte Reiseangebot entwickele sich. „Wir sind erwartungsvoll und vorbereitet. Aber ist es Wiedensahl auch?“, fragte er und spielte damit auf die zum Teil noch ausgebliebene Umsetzung der Dorferneuerung an.

Die Besucherzahlen seien in 2010 mit rund 8000 rückläufig gewesen. Auch der Museumsladen habe weniger als erwartet eingebracht. Vorstandsmitglied Annette Dreyer zufolge habe der Verein gerade noch so „eine schwarze Null“ geschrieben.

Museumsleiterin Gudrun-Sophie Frommhage-Davar wand bezüglich des Besucherrückgangs ein: „So dramatisch ist es nicht.“ In den ersten Monaten in 2011 sei im Vorjahresvergleich sogar ein Besucheranstieg zu verbuchen. Damit das auch so weitergeht, habe das laufende Museumsjahr allerhand Veranstaltungen und Aktionen in petto.

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