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Frischer Wind aus Wilhelmshaven

Wiedensahl / Studenten beschäftigen sich mit Wilhelm Busch Frischer Wind aus Wilhelmshaven

Ein „frischer Wind für Wiedensahl“ weht derzeit durch den Wilhelm-Busch-Geburtsort. 21 Studenten der Jade-Hochschule Wilhelmshaven haben die Aufgabe, Vorschläge zu erarbeiten, mit deren Umsetzung der Ort als Reiseziel attraktiver gestaltet werden kann, die Zahl der Tagesgäste gesteigert und Wilhelm Busch „erlebbar und kaufbar“ gemacht werden kann.

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Die Studenten aus Wilhelmshaven verammeln sich nach ihrer Exkursion in Wiedensahl mit den örtlichen Verantwortlichen vor dem Wilhelm-Busch-Geburtshaus.

Quelle: pr.

Von Friedhelm Sölter

Wiedensahl. Professor Enno Schmoll und seine Studierenden erkundeten unter anderem den Marktflecken in der historischen Drei-Länder-Ecke, besuchten das Busch-Geburtshaus, das Museum im „Alten Pfarrhaus“ und sprachen mit den Verantwortlichen der Museumslandschaft.

Schmoll formulierte das Problem des rund 1050 Einwohner zählenden doppelreihigen Hagenhufendorfes schnell: „Zu wenig Tagesgäste, Rückgang der Bevölkerung“. Aufgabe der Studenten ist es nun, Vorschläge für die Attraktivierung des Ortes für Tagesgäste, die Prüfung und Weiterentwicklung der Kommunikationspolitik sowie die Unterbreitung von Vorschlägen für Tagesarrangements für Busunternehmer zu machen.
Die Ergebnisse des Auftrags sollen vor den „Auftraggebern“ aus dem Schaumburger Land, Tourismusverantwortlichen und Medienvertretern am 16. Dezember in Wilhelmshaven zugleich als Prüfungsleistung vorgestellt werden. Jedes Duo hat 20 Minuten Zeit, seine Ideen und Verbesserungsvorschläge zu präsentieren. Die Wiedensahler haben versprochen, die besten Teams zu prämieren.

Den Kontakt zu Schmoll stellte seine aus Wiedensahl stammende Studentin Hannah Klose her, Enkelin des verstorbenen Gründers des Heimatmuseums, Oswald Klose. Rudolf Meyer, Vorsitzender im Förderkreis Wilhelm Busch Wiedensahl ist sich nach einer abschließenden Rundfahrt mit den Gästen aus dem hohen Noden durch die Samtgemeinde Niedernwöhren sicher: „Das wird uns weiterhelfen."

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